Unsere Reiseroute (blogabond)

Dienstag, 26. Februar 2013

Ein technisches Wunderräderwerk





Ganz versteckt, zuhinterst in der Marienkirche in Rostock entdecken wir das technische Kunstwerk. 
Vor unglaublichen 541 Jahren tüftelte ein findiger Kopf das komplizierte Räderwerk aus. 
Sie zeugt von der hohen Kompetenz der Wissenschaft des 15. Jahrhunderts 
und wir empfinden grossen Respekt vor diesem Können!

Die Astronomische Uhr besticht mit über 7 Meter Höhe.
Das ursprüngliche, mittelalterliche Uhrwerk funktioniert noch bis heute Tag für Tag präzise, 
ihre 4 Uhrwerke werden täglich von Hand aufgezogen.

Jede der künstlerisch gestalteten Scheiben beinhalten interessante Informationen.

Auf der Uhrscheibe wird die Uhrzeit, die Mondphasen, das Sonnenjahr, die Jahreszeiten dargestellt, 
Monatsbilder mit künstlerisch schönen Symbolen zieren die hübsche Scheibe.

Auf der Kalenderscheibe befinden sich die Tierkreiszeichen, und für die Tage, Wochen und Monate 
diverse ausgeklügelte Ringe. Auch die Festtage und Heiligentage sind farbig assortiert dargestellt.
Der genaue Sonnenaufgang war zur damaligen Zeit (ohne MEZ) nicht einfach zu eruieren. 
Umso mehr überzeugt die Präzision. Auch finden wir die genauen Sonntage mit Berechnungszahlen, 
um jeweils Ostern zu errechnen.
Die Fülle der Informationen überwältigt!
Die gegenwärtige Datumsscheibe umfasst den Zeitraum von 1885 bis 2017 und ist die vierte Scheibe. 
Die Rostocker freuen sich schon jetzt auf die Feierlichkeiten der Einsetzung der nächsten Scheibe!

Um 12 Uhr Mittags ist der Apostelumgang. Auf einem kleinen Podest im oberen Teil der Uhr sitzt Jesus 
und segnet die Apostel, welche durch eine kleine Tür erscheinen und wieder durch eine andere Tür 
verschwinden. Nur Judas muss vor der verschlossenen Tür warten!
Zu jeder vollen Stunde erklingt eine melodiöse Musik. 
Während die Musik unsere Ohren umschmeicheln verlassen wir das beeindruckende Kunstwerk wieder.



Die Uhrscheibe
Die Kalenderscheibe

Detail der Kalenderscheibe
Die Figur zeigt das Datum an



freches Rostock!

mit farbiger Fassade

Samstag, 16. Februar 2013

Kopenhagen, Stadt der Fahrräder



Über die Öresundbrücke verlassen wir Schweden und sind schon in Kopenhagen.
So viele Leute haben wir schon länger nicht mehr gesehen! Gefühlsmässig bewegt sich die Hälfte der Bevölkerung auf Fahrrädern fort! An allen Ecken und Hausmauern stehen die Stahlrösser dicht an dicht. Und wir erblicken die phantasievollsten Modelle für Passagiere, Gepäck oder Warentransporter!
Die Temperatur ist wieder auf rund 0° angestiegen, recht angenehm warm nach der „Winterreise“!
Die Stadt ist farbenfroh und voller Leben! Ob sich die Kopenhagener schon auf den spür- und riechbaren Frühling freuen?

Kunstwerk mitten im Meer

nach der Brücke führt die Strasse im
Tunnel unter dem Meer durch

Platzsparendes Parkieren...
für schwere Lasten
schnittiges Modell für Passagiere

die praktische Variante
wo ist das Lila- Rad?




mit Schutzblache im Schneetreiben


bereit für den nächsten Gast

modern trifft 

auf Antikes

derweil die kleine Meerjungfrau dem
Treiben gelassen zusieht....