Unsere Reiseroute (blogabond)

Sonntag, 18. Mai 2014

Wo ist das Kaspische Meer?


Wo ist das Meer?
Hier ist der Weg zu Ende. Im sumpfigen Gelände kommen wir nicht weiter! So wandern wir zum gri-gri zurück und steigen auf das Dach, um den Überblick zu haben.






weit und breit nicht zu sehen, obschon wir
nach GPS schon 2km darin sein sollen!















Da hätten wir noch lange gehen können! Auf alle Seiten erstreckt sich ein grünes Schilfmeer, kein Wasser, nichts, obwohl wir gemäss GPS schon über 2 Kilometer vom Ufer entfernt sind... Auch das ist ein Erlebnis, an einem riesigen See zu stehen – und ihn doch nicht zu sehen! Das Kaspische Meer ist eigentlich ein See, mit wasserreichen Zuflüssen, aber keiner Verbindung zu einem Ozean. Durch seine Grösse (rund 1200km lang bis zu 500km breit) und seinen nach Süden zunehmenden Salzgehalt wird er trotzdem „Meer“ genannt. Anfangs des 20. Jahrhunderts nahm die Oberfläche rapide ab. Der Hauptgrund war die enorme Wasserentnahme für Bewässerung und Staudammprojekte, was die Verdunstung begünstigte. Seit 1994 nimmt er ebenso rapide wieder zu. Weite Landstriche stehen unter Wasser. Der Grund ist eine seismische Veränderung am Seegrund und die Experten meinen, dass die Tendenz noch anhält.
Wir campen am Ufer des Kizan einem der unzähligen Seitenarme im Wolgadelta und schauen auf die Flusslandschaft. Die grossen Wasservögel glänzen mit Abwesenheit, trotzdem ist es schön, sommerlich heiss  und wir lassen die letzten Tage in Gedanken an uns vorbeiziehen.
Das „Zipfelchen Russland“, das wir bereisten, ist doch über 1000 Kilometer breit.

Unterwegs können wir ein Quiz der Tiere veranstalten! Wir erleben spannende Momente beim Beobachten der Tiere, können sie aber nirgends einordnen. Über Eure Hinweise  im Blog Kommentar, wie die Tiere heissen, würden wir uns freuen!

Die Russen sind sehr hilfsbereit. Natascha, unsere Verkäuferin bei Beeline (Internetstick) begleitet uns persönlich zur Buchhandlung, damit wir eine Karte der Umgebung von Astrakhan kaufen können. Unterwegs erzählt sie, dass sie seit ihrer Geburt hier lebt. Im Winter wird es mehr als -20°kalt, in der Regel ohne Schnee. Im Frühling schnellt dann die Temperatur in die Höhe. Ist es im März noch um 0° haben wir nun im Mai schon bis zu 40°. Im Sommer wird es über 50° heiss! Uhh, ein hartes Klima. Sie bezeichnet ihre Mutter als „alte Frau“ mit 72 Jahren. Sagt, dass hier die Menschen nicht so alt werden, wie in Europa. Natascha ist glücklich hier; hier ist ihre grosse Familie, sind ihre Freunde. Im Sommer reist sie nach Antalya oder Thailand in die Ferien an das Meer!
Anstelle am Meer „ankern“ wir bei der Boje 232 an der Wolga und lauschen dem Rauschen des Flusses....



unser Übernachtunsplatz Boje Nr. 232 - Wolga



Abschied von Georgien in Kazbegi mit dem imposanten,
über 3600 Meter hohem Gipfel

letzter Blick zurück in der Darial Schlucht

bald weitet sich die Schlucht und mündet in eine grüne Ebene
die riesigen Felder sind mit Windhecken geschützt

ein Gewitter zieht auf vor Pyatigorsk

es wird immer heisser und wir verlieren uns in der Steppe

könnte gar in der Sahara sein....

Der Beweis: der Sommer ist da!

ein Baum voller Vogelnester
in der Mitte ein riesiges Nest von einem
Greifvogel

ein Schwatz unter Nachbarn (Bild 1)

er präsentiert sich uns von seiner schönsten Seite
(Bild 2)

prächtiger Greifvogel im Flug (Bild 3)

wer guckt hier neugierig? (Bild 4)

eine grüne Schar (Bild 5)

grün in Variationen (Bild 6)

gelb getupft (Bild 7)

oder in filigranem Blau (Bild 8)

eine elegante Delegation (Bild 9)

vor dem Abflug (Bild 10)

sie schlängelte sich durch den Busch (Bild 11)

ein anderer Greif im Flug (Bild 12)

Formationsflug (Bild 13)

Spieglein, Spieglein auf dem See.... (Bild 14)

Farbenpracht (Bild 15)

ein Reiher, aber welcher? (Bild 16)

dieses Jungtier huschte über die Fahrspur (Bild 17)

Wasser und Schilf wechselt mit trockener Steppe ab

ein Schiff in der Pampa? Der Fluss ist nicht sichtbar!

unsere nette Führerin in Astrakhan

ein typisches Dorf im Delta

das Dorfschulhaus

ein Hof in der kargen Steppe
wir fragten uns oft, was die grossen Kuhherden hier noch
zu fressen finden!

Ein Schwatz unter Hirten, derweil die zwei Herden
friedlich weiden

Schutz vor der Hitze - oder warten auf den Bus???

Das Wasser nimmt sich seinen Platz, selbst die Vorgärten
sind überflutet

weite Teile stehen unter Wasser

unser Übernachtungsplatz an der Wolga

ein grosser Frachter fährt vorbei Richtung
Kaspisches Meer



1 Kommentar:

  1. Bild 5 und 6 sind Blauwangenspinte (Merops persicus). Bild 16 ist vermutlich ein ganz normaler Graureiher. Bild 15 könnte ein Bienenfresser sein. Bild 9 und 10 sind Jungfernkraniche. Bild 14 ist ein Stelzenläufer… die restlichen darf jemand anderes machen: Hier ist eine gute Hilfe, http://www.birds.kz/bkphotosonly.php?l=en&p=222

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