Unsere Reiseroute (blogabond)

Mittwoch, 26. November 2014

Unsere Mängelrüge mit Verbesserungsvorschlägen an China Overland



Ihr als Blog- Leser wisst ja, dass unsere Reise durch China  nicht unseren Vorstellungen und Wünschen entsprach.
So haben wir uns entschlossen, der China Overland als Reiseveranstalter ein Mail zu senden, worin wir die Mängel mit Verbesserungsvorschlägen aufgelistet haben.
Uns  ist es ein Anliegen, dass es bei den nächsten Reisegruppen besser klappt.


Vorweg: Seit mehr als 17 Tagen warten wir auf eine Antwort von China Overland!

Nachstehend unser Mail an China Overland:

Liebe Nancy
Wir haben uns die Mühe gemacht, unsere Erfahrungen mit China Overland als Mängelrüge zusammen zu stellen.
Grenzübergang in Erenhot. Wir warten vor dem Zollgelände rund 2 Stunden bis alle Fahrzeuge bereit stehen (bedingt durch die Ausreiseschwierigkeiten beim holländischen Paar), um auf das Zollgelände zu rollen. Der Wachposten lässt uns aber trotzdem nicht durch, nach einer weiteren Stunde telefonieren wir mit Dir und erfahren, dass unser Führer uns erwartet. Nach weiteren 20 Minuten können wir dann auf das Zollgelände fahren.
Warum hat unser Führer uns in diesen 3 Stunden nicht gefunden? Warum hatten wir keine Angaben von China Overland über unseren Führer?
Um dies zu vermeiden wären folgende Angaben von China Overland an uns Reisende nötig
-       - Vorname, Name und Rufname sowie ein Foto des Führers
-       - Telefonnummer des Führers
-       - E- Mail des Führers
-       - Genauer Treffpunkt mit Zeitangabe am Zoll mit dem Führer
Durch die Grenzformalitäten hat uns der einheimische Reiseleiter, er wollte Andy genannt werden, effizient und mit grossem Engagement durchgeführt.
Trotzdem müssen die Fahrzeuge eine Nacht auf dem Zollgelände bleiben. Wir dürfen nicht im Auto übernachten, weil diese auf Militärgelände stehen und das Gelände bis am nächsten Morgen abgeschlossen wird. Transport zu einem Hotel sowie ein Hotel selber sind nicht organisiert. Laut Aussagen von Andy dürfen die Hunde in kein Hotel. Vorschlag von ihm: die Hunde können ja im Auto bleiben. Wir müssen ihm klarmachen, dass die Hunde nicht mehr als 15 Stunden im Auto eingesperrt sein können.

Da der Reiseveranstalter die Prozedur an der Grenze kennt und weiss, dass in der Gruppe 2 Hunde mitreisen, ist es unabdingbar, dass er ein Hotel mit Hundeerlaubnis vororganisiert!

Noch eine Feststellung betreffend Reise mit Hund durch China.
Wir haben für die Hunde pro Hund ca. Euro 640 bezahlt. Franzosen, die mit einem anderen Veranstalter am selben Tag in China einreisten, haben für ihren Hund weder beim Veranstalter, noch am Zoll, eine Gebühr bezahlt. Der Hund ist also gratis durch China gereist und auch wieder ausgereist! 
Wir fordern Dich auf Nancy, uns die Euro 640 zurück zu erstatten, da auch unsere Hunde an der Grenze am Zoll weder bei der Ein- noch bei der Ausreise ein Thema waren. Es wollte niemand die Hunde, den Hundepass oder den teuren Bluttest sehen!

Erste Tagesreise bis Datong. In der Dunkelheit erreichen wir die Millionenstadt. Kurven planlos herum und Andy findet das Hotel nicht, wo wir angeblich auf dem Parkplatz übernachten könnten. Als wir zum 3. Mal, ca. um 22.30 Uhr, am selben Polizeiposten vorbeikommen, halten sie uns an, und fragen, was das Problem sei. Unterdessen ist auch klar, dass beim gesuchten Hotel keine 5 Fahrzeuge auf dem Parkplatz Platz haben! Die Polizisten bieten uns sehr freundlich an, gleich neben der Polizeistation auf dem Bürgersteig zu parkieren und zu übernachten.
Am nächsten Morgen haben wir von Andy verlangt, dass er seinen Boss auffordert, für uns Übernachtungsplätze vor zu organisieren.
Anforderung: Platz für 5 Fahrzeuge, Toilette, alle 2 bis 3 Tage eine Dusche.
Ebenfalls soll der Reiseveranstalter Andy die Koordinaten der vorgesehenen Übernachtungsplätze übermitteln, dass bei der Tagesplanung Andy diese jedem Teilnehmer geben kann. So wäre auch vorgesorgt, dass bei einem „verlorengehen“ eines Teilnehmers, dieser am Abend wieder zur Gruppe stossen kann.

Leider hat China Overland bis am Schluss der Reise diese Dienstleistung nicht erbracht. Jeden Abend begann die ermüdende Suche nach einem Übernachtungsplatz von neuem! Der Reiseveranstalter hat auch in diesem Punkt uns und Andy im Stich gelassen und seine Aufgabe in keiner Weise erfüllt!
 Siehe zu diesem Thema auch unseren Blog: Im Eilzugstempo durch China. 
Der Reiseveranstalter wollte von allen Teilnehmern informiert werden, wie gross die Fahrzeuge sind. Zu diesem Zweck forderte er auch Fotos von vorne und der Seite der Fahrzeuge an. Er wusste also, dass unsere Fahrzeuge mehr als 2,2 Meter hoch sind. Trotzdem hat er nicht abgeklärt, wo es solche Höhenbeschränkungen gibt und wir kehrten öfters bei solchen Schranken um. Auch sollte der Führer vom Reiseveranstalter informiert werden, wie der Strassenzustand der einzelnen Reiseetappen ist. Leider war auch dies nicht der Fall und wir mussten teilweise grosse Umwege fahren, weil Strassenabschnitte gesperrt waren. 
Auch hier hat China Overland seine Pflichten nicht wahrgenommen und die Tagesetappen nicht sauber geplant.

Weitere nützliche Informationen, die wir weder vom Reiseveranstalter noch vom lokalen Führer erhalten haben.

-       Google ist in China gesperrt somit auch E- Mail Adressen, die über Gmail laufen.
-       Wo sind Bankomaten und zwar die richtigen (ATM) die auch für Westler Geld ausspucken
-       Wo kann Trinkwasser getankt werden
-       Wie sind die Öffnungszeiten der Sehenswürdigkeiten und die Eintrittspreise
-       Wieviel Zeit ist für eine Sehenswürdigkeit vorzusehen
-       Das Basiswissen über die Sehenswürdigkeiten müsste vorhanden sein

Bei einem einbezahltem Gesamtpreis von allen Teilnehmern von mehr als 16'500 Euro plus 1'250 Euro für die Hunde kann der Reiseteilnehmer erwarten/verlangen, dass obige Forderungen/ Leistungen erfüllt werden!
Zu unserer grossen Enttäuschung wurde keine dieser, nicht vollständig, aufgezählten Forderungen/ Leistungen von China Overland erfüllt!
Zum Glück waren die Reiseteilnehmer tolerant und am Schluss eines jeden Frustes siegte immer wieder der Humor, so dass wir als Gruppe funktionierten.
Gerne erwarten wir die Rückzahlung für die Hunde und eine Stellungnahme von China Overland. 
Freundliche Grüsse Heidi & Robi Hildebrand

Plain of Jars- Ebene der Tonkrüge- ທົ່ງໄຫຫິນ



Locker verstreut stehen und liegen die unzähligen Steingefässe in der Ebene. Auf dem nahen Hügel präsentieren sie sich wie gigantische Trinkbecher.
Eine laotische Legende besagt, dass dieses Gebiet einst von Riesen bewohnt war. Nach einer gewonnenen Schlacht befahl ihr König Khun Cheung die grossen Steingefässe herzustellen, um darin eine enorme Menge an „lau hai“ zu speichern. „lau“ bedeutet Alkohol, „hai“ bedeutet Gefäss. So hatte das Volk der Riesen einen genügenden Vorrat an Reisbier oder Reiswein, um den Sieg zu feiern!
Die Archäologen vermuten anhand der gefundenen menschlichen Knochen, Grabbeigaben und Keramikgeschirren neben den Steinkrügen, dass die Gefässe als Graburnen gedient haben. Wahrscheinlich entstanden die steinernen Gefässe während der Eisenzeit um 500 BC bis 500 AC. Bis heute sind tausende der Steingefässe erhalten und auf verschiedenen Stätten zu besichtigen.
Beim Spaziergang durch die friedliche, grüne Landschaft werden wir einmal mehr mit den Folgen der Bombardements durch die Amerikaner  von 1964 bis 1973 konfrontiert, die vielen Bombenkrater und zertrümmerten Steingefässe zeugen davon. Um die archäologische Stätte für Besucher überhaupt zugänglich zu machen, musste das Terrain von Blindgängern geräumt werden.
Die Mines Advisory Group (MAG), eine Nichtregierungsorganisation, die in Zusammenarbeit mit der UNESCO und gefördert durch die Regierung von Neuseeland (NZAID) ist, führte bei den archäologischen Fundstätten mehrere Minen Säuberungsaktion durch.
Stätte Nr. 1 Säuberungsaktion vom Untergrund.
Zeitraum 26.7.2004 bis 29.10.2004                Juli 2008 und Sept. 2012
Fläche: 24’375m2                                              209’380m2
UXO : 127 Stück                                                263 Stück
(UXO = nicht explodierte Bomben)
Metallteile: 31'184 Stück                                   628'140 Stück

Stätte Nr. 2 Säuberungsaktion vom Untergrund
Zeitraum 22.10.2004 bis 21.01.2005
Fläche: 17’390m2
UXO: 26 Stück
Metallteile: 11'770

Die gemähten Flächen auf den Fotos markieren die geräumten Flächen.
Die Zahlen sprechen für sich!

Das gesamte gesäuberte Terrain ist gekennzeichnet. Zur eigenen Sicherheit sollte man sich immer zwischen den Markierungen aufhalten.
Kein unbeschwerter Spaziergang querfeldein ist möglich; das Risiko, auf eine Mine zu treten ist zu hoch!
Das beschäftigt uns und so besuchen wir in Phonsavan einen Informationsabend mit Filmbeitrag beim MAG Informationszentrum.
Wir sind beeindruckt von der Arbeit dieser Firma, dem grössten Arbeitgeber in Laos. In Zusammenarbeit mit der Bevölkerung werden die Bomben lokalisiert und unschädlich gemacht. Mit Minensuchgeräten wird der Boden abgesucht. Sehr oft sind es auch „nur“ Metallsplitter, die verstreut im Boden sind. Vorsichtig und geduldig werden die Minen von den Spezialarbeitern ausgegraben und vernichtet.
Eine weitere, sehr wichtige Aufgabe ist die Aufklärung in den Schulen.
Der überwiegende Teil der Bevölkerung ist nach dem Krieg auf die Welt gekommen und kennt diesen nur noch aus der Geschichte. Umso wichtiger, dass die junge Generation auf diese Gefahr hingewiesen wird.
Oft sind es Kinder, die die Bomben beim Spielen finden. Teilweise sehen diese wie Bälle aus, also ist es verlockend, diese zu werfen und dabei deren Explosion zu verursachen.
Auch Bauern, die in Reisfeldern arbeiten, sind einer ständigen Gefahr ausgesetzt. Nach jeder Regenzeit können wieder neue Bomben an die Oberfläche geschwemmt werden und beim darauf Treten explodieren.
Grosse Flächen können immer noch nicht landwirtschaftlich genutzt werden, da sich noch zu viele Blindgänger im Boden befinden.
So setzt die MAG alles daran, bildet Einheimische an und aus, um der laotischen Bevölkerung ein sicheres und „bombenfreies“ Leben zu ermöglichen.


auf einer Fläche von 25 Hektaren befinden sich 334 Steingefässe
das Grösste hat einen Durchmesser von 2,5m und ist 2,57m hoch

Blick auf die Stätte Nr. 1 gut zu sehen ist das gemähte Terrain

einer der unzähligen Bombenkrater

mit Hinweis- Schild

am Rand eines Bombenkraters steht noch ein unversehrtes
Steingefäss

Info Tafel der MAG über die Minenräumung der Stätte Nr. 1

Wie die Wege zu benützen sind

Erklärung, wie die Markierungen der Wege und des Terrains
aussehen und wo man sich aufzuhalten hat

einer der Wegmarkierung

Infotafel über die Minenräumung der Stätte 2

diese liegt auf einem Hügel

unter schattigen Bäumen

ursprünglich waren die Steingefässe mit Deckeln verschlossen
hier ein mit einem Menschen verzierter, leider defekten
Steindeckel

ein intaktes Gefäss mit Deckel

unterwegs treffen wir auf diese Hinweistafel
auch hier sollte man sich strikt an die Anweisungen und
Markierungen halten

Kriegs- Schrott als Dekoration!
Hier in einer Bar in Phonsavan

Einblick in den Fuhrpark der Firma MAG

im Informationszentrum
Karte von Laos, wo die Intensität
der Bombardierungen illustriert wird

leider passieren immer wieder
Unfälle mit unexplodierten
Bomben

um Geld zu verdienen suchen die Einheimischen nach
Kriegsschrott, um diesen zu verkaufen, auch ein gefährliches
Unterfangen!

was kann mit einer Spende bewirkt werden?

Bombenhülse als Grill!

und eine weitere als Ruhebank!

Mittwoch, 12. November 2014

Sabaidii




Fröhlich und freundlich hören wir diesen Gruss in allen Nuancen. Er begleitet uns überall hin. Inzwischen kennen sie uns hier in Luang Prabang, wissen welche Früchte wir gerne haben, welchen Wein wir bevorzugen. Der Einkauf führt uns durch die ganze Stadt. Auf dem lokalen Markt kaufen wir Früchte, Gemüse und Fleisch. In einem kleinen  Laden kriegen wir guten Käse und französischen Wein, im anderen ungesalzene Butter, im Chinesenladen Teigwaren und sogar neue Tassen, da die alten zu Bruch gegangen sind und in der französischen Bäckerei kriegen wir Baguettes, die wir auf unserem Grill knusprig toasten!

Wir sind seit langem wieder einmal zwei unter vielen. Für uns überraschend ist halb Europa hier in den Ferien, allen voran die Franzosen. Wir unterscheiden uns nur durch unser „Riesen- Tuk- Tuk“ und Targia! Neben uns im Guesthouse wohnen mehrere Franzosen, die hier arbeiten und leben, was immer wieder zu spannenden Gesprächen führt.



Regelmässige Besuche führen uns zu Um und Dani, die ein Beizli am Mekongufer führen.
Dani, ein Schweizer, lebt seit 9 Jahren hier, hat erfolgreich in diversen Projekten gearbeitet und führt seit wenigen Monaten für seine thailändische Freundin, die eine excellente Köchin ist, dieses kleine Restaurant. Inzwischen spricht er fliessend Laotisch und Thai und kann so seine Angestellten direkt anleiten. Für Dani ist Hilfe für Selbsthilfe nicht bloss ein Wort! Er unterstützt mit finanziellen Mitteln einen seiner Angestellten, dass dieser eine Hühnerfarm aufbauen und das einwandfrei produzierte Fleisch dann an das Restaurant verkaufen kann. Ein anderer züchtet Fische oder Enten. Die Einnahmen verhelfen den Einheimischen zu einem besseren Lebensstandard und dass sie ihre Kinder ausbilden lassen können.

Laos ist eines der ärmsten Länder in Südostasien. Dies ist auf den ersten Blick sichtbar. Gleich nach Überquerung der Grenze von China wandelt sich erneut das Bild.
Das Leben spielt sich auf dem Holzrost vor der Bambushütte ab, viele, sehr viele Kinder in allen Altersstufen sitzen und spielen am Strassenrand. Sie leben davon, was der kleine Garten und der Dschungel hergibt und viele dösen in der schwülen Hitze im Schatten.

Laos verzeichnet eine niedrige Alphabetisierungsrate. So können von den rund 6,5 Millionen Einwohnern nur zwei Drittel der Männer und ein Drittel der Frauen über 15 Jahren lesen und schreiben. Rund 40 % der Laoten haben noch nie eine Schule besucht, in den nördlichen Berg- Provinzen sind es mehr als 60 %. Zwei Drittel der laotischen Kinder brechen vorzeitig die Grundschule ab, um zum Lebensunterhalt der Familie etwas beitragen zu können, insbesondere in der Feldarbeit.
In größeren Ortschaften gibt es Grundschulen, die vor allem von privaten und internationalen Organisationen wie zum Beispiel UNICEF gesponsert werden. In den sehr ländlichen Gebieten, vor allem in den Bergregionen, existieren zentrale Grundschulen, die viele Ortschaften versorgen. Dadurch sind oft sehr weite Wege (20 km und mehr, meist zu Fuß) zurückzulegen, eine Schulbuseinrichtung in ländlichen Gebieten existiert nicht, in den meisten Regionen gelten Mofas und selbst Fahrräder als Luxusgüter. Weiterführende Schulen sind kostenpflichtig, was dazu beiträgt, dass nur wenige Menschen eine solche Schule besuchen können. Die Tochter unseres Guesthouse Betreibers geht zur Schule. Kaum ist sie jeweils vom Unterricht zu Hause setzt sie sich an einen kleinen Tisch und erledigt während rund einer weiteren Stunde ihre Hausaufgaben.

Eine weitere, traditionelle Art der Bildung, sind die unzähligen Tempelschulen. Diese bieten den Jungen die Gelegenheit, während ein paar Jahren eine Schulbildung zu geniessen. In Luang Prabang werden die Mönche jeden Morgen gratis mit Essen versorgt. Die Mönche gehen durch die Strassen und erhalten von den Einwohnern Essensgaben.

Ein großes Umweltproblem von Laos sind Blindgänger, die aus dem Vietnamkrieg  stammen. Sie machen das Land zu einem der Staaten mit den größten Mengen an nicht explodiertem Kriegsmaterial im Boden. Von den mehr als 2 Millionen Tonnen an Bomben, die zwischen 1964 und 1973 von den amerikanischen Streitkräften in mehr als 530.000 Fliegerangriffen über Laos abgeworfen wurden, sind bis heute noch immer etwa 50 % des Territoriums betroffen. Für einen landwirtschaftlich geprägten Staat wie Laos stellt dies ein großes Problem dar, da regelmäßig bis heute Menschen durch Blindgänger verletzt oder getötet werden. Das UXO-LAO-Projekt, welches sich mit der Aufklärung der Bevölkerung und der Beseitigung von Blindgängern beschäftigt, ist einer der größten Arbeitgeber des Landes und wird von einigen Industriestaaten und Hilfsorganisationen finanziert, jedoch nicht durch die USA.
Während des Vietnamkrieges war Laos neutral und es gab keine offizielle Kriegserklärung der Vereinigten Staaten an Laos. Dennoch führte die CIA in den 1960er und 1970er Jahren mit einer geheimen, von ihr selbst ausgehobenen Hmong- Armee, einen in der Öffentlichkeit bis heute unbeachteten Krieg. Der zu einem großen Teil durch Laos verlaufende Ho-Chi-Minh- Pfad war nur ein Teilaspekt im Kampf gegen den Kommunismus, so wurden über Laos bei den amerikanischen Flächenbombardements pro Einwohner geschätzte 2,5 Tonnen an Sprengsätzen abgeworfen. Daher gehört Laos zu den am schwersten bombardierten Ländern der Welt. Bis heute wurden und werden keine Reparationszahlungen an die Zivilbevölkerung geleistet!

Ein weiteres, immenses Problem im Land, so wurde es uns von den Franzosen gesagt, ist die Abholzung des Waldes. In beängstigender Schnelligkeit wird das Holz geschlagen. Die Abnehmer sind vor allem China und Thailand. Da leider die Regierung auch in Laos durch und durch korrupt ist, geschieht dies ungebremst zum Leidwesen der Landbevölkerung, der Flora und Fauna und des Klimas von Laos.

Wahrlich, schlechte Voraussetzungen für die Entwicklung eines Landes!

Dennoch, viele Europäer, die hier gestrandet sind, möchten es mit keinem andern Land tauschen! Der Alltag nimmt seinen gemächlichen Gang, Zeit spielt keine Rolle, die Laoten sind, auch durch den Buddhismus geprägt, sehr freundlich, höflich zurückhaltend, die Emotionen werden unter Kontrolle gehalten. Bis heute haben wir noch nie einen Streit gehört (höchstens aus einem der unzähligen Fernseher, die in jeder noch so bescheidener Behausung stehen...) Der Umgang miteinander ist anständig und ruhig.


Nordlaos: durch diese Region führte der legendäre
Ho- Chi- Minh Pfad

das Leben spielt sich am Strassenrand ab

Spielplatz Strassenrand!

oft haben die Häuser nicht mal einen Kamin, der Rauch zieht
direkt durch das Dach ab

was nähen wohl die Zwei?

ein Reisfeld am Steilhang

grosse Lasten werden auf dem Rücken getragen

mitten in den kleinen Feldern ein Haus

einfach und bescheiden

gelb leuchtet der Reis

zu Fuss auf dem oft weiten Schulweg

typisches Dorf in Nordlaos

davor oft ein solches Hochbeet mit Zwiebeln bepflanzt

wohl dass Familie Schwein die Zwiebeln nicht frisst....

"Waschküche" am Strassenrand

Die Mopedfahrer/innen tragen meist eine Jacke verkehrt herum
um sich vor Schmutz und Staub zu schützen

dünn besiedelte Landschaft, oft geht noch Anfangs November
ein heftiger Tropenregen nieder

gut geschützt bei der Reisernte

per Pick up zum Ausflug an den Tat Sae Wasserfall

per Boot über den Fluss geführt

um dann beim Wasserfall dem Elefanten beim Bade
zuzusehen

sobald der Wasserspiegel sinkt, wird der Garten am
Steilufer angelegt

Wasser holen, um den Garten zu wässern

Aussicht vom Phousi- Berg auf die Stadt Luang Prabang

Renovierte Häuser im Kolonial- Stil an der Hauptstrasse
auf der Altstadt- Halbinsel

schönes, altes Gebäude, heute Unesco Weltkulturerbe

eine malerische Seitengasse

wo noch oft nicht renovierte Häuser zu finden sind

"normales" Wohnzimmer

Auf dem äussersten Punkt der Halbinsel beim Zusammen-
Fluss vom Nam Khan in den Mekong

die Fussgängerbrücke wird repariert

übliches Strassenbild mehr Mopeds wie Autos

auf dem Markt

er lässt sich nicht stören...

es wird sehr viel renoviert, beachtet das Baugerüst

aus Bambus!

die Kehrichtabfuhr ist unterwegs mit vielen Helfern
beim Aufladen wird der Müll schon vorsortiert und in
verschiedene Plastiksäcke abgefüllt

auch privat wird Müll sortiert und verkauft

offener Abwasserkanal, fliesst in den Bach und danach
in den Mekong

Überbleibsel aus dem Krieg
der Schrott wird als Dekoration verwendet!

auf dem lebhaften Nachtmarkt

keiner zu klein, um dabei zu sein

jeden Abend spielt er traditionelle Musik
und erhofft sich ein Almosen

einer der vielen Tempel in Luang Prabang

im prächtigen Innern

allgegenwärtig: Die Mönche

konzentriert schaut er auf seine Arbeit

nicht nur in den Tempeln, nein auch in den Parkanlagen
sitzen, liegen, stehen buddhistische Installationen

die Sicht des Tuk- Tuk Fahrgastes

schöne alte Bäume säumen die Strassen

"unsere Strasse" beim Saun Phao Guesthouse

eine der vielen Garküchen an der Strasse

appetitlich wird der Reis präsentiert

unser "Ferien- Bungalow" in Luan Prabang

oft kommen junge Männer vorbei, um
die Kokosnüsse zu ernten

vorsichtig wird die Ernte abgeseilt

und mit dem Lao- Truck abtransportiert!

in der französischen Bäckerei

fachgerecht werden die Baguettes am nächsten Morgen
getoastet!