Unsere Reiseroute (blogabond)

Freitag, 6. Februar 2015

Zwei Schweizer Treffen in Thailand




Das erste geht auf den 25. Oktober 2014 zurück. In Luang Prabang sehen wir zum ersten Mal den „Zwilling“ vom gri-gri auf dem Parkplatz beim Guesthouse. Die Besitzer, ein Schweizer Ehepaar vom Seelisberg, weilen zu Besuch in der Schweiz. So deponieren wir bei unserer Abfahrt eine Adresskarte mit Grüssen von uns. Schon bald entsteht ein reger E- Mail Kontakt, wir halten uns auf dem laufenden, wo wir stehen.

In Sihanoukville in Cambodia verpassen wir uns nur um 2 Tage, doch unser Visa läuft ab und wir reisen nach Thailand aus.
Die Hundeattacke hält uns länger wie geplant an der Küste fest.
Und so kommt ein Treffen drei Monate später mit Ruth und Walti Odermatt zustande.
Auf einem ruhigen Hügel, am nördlichen Rand vom Nationalpark Khao Yai gelegen,  verbringen wir einen wunderschönen Abend zusammen, schwatzen auf schweizerdeutsch bis tief in die Nacht! Die Beiden sind auch schon länger unterwegs und wer die Reise von Ruth und Walti verfolgen möchte, kann dies auf www.reisevirus.info tun.

Wir geniessen es, uns mit Gleichgesinnten zu unterhalten. Wir haben vorgekocht und so können wir uns gemütlich an den gedeckten Tisch setzen und unseren Eintopf essen. Ruth hat gar einen Kuchen gebacken und so schlemmen wir im Luxus! Abgerundet wird das Schweizer Mahl mit einem guten Kaffee! Erst am nächsten Nachmittag trennen sich unsere Wege. Sie fahren Richtung Norden; wir nach Bangkok weiter, um unsere neuen Brillen abzuholen.

Das zweite Treffen findet in Rawai, auf der Ferieninsel Phuket statt.
Vreni & Hans Jürgen Hellenbrand sind Freunde, die wir seit langem einmal pro Jahr am Jazz Festival in Ascona getroffen haben. Sie sind bei Markus, einem „alten“ Freund der Beiden zu Gast, der seit Jahren hier lebt. Die Schwester von Markus, Uschi, wohnt ebenfalls im Quartier. Bei ihr haben wir Gastrecht und dürfen im schönen Garten campieren.

Mit grossem Hallo werden wir empfangen. Wir kommen im richtigen Moment, um den neu erstellten Pool mit ihnen „einzuweihen“.
Auch hier wird ausgiebig auf schweizerdeutsch erzählt, diskutiert und die Stunden fliegen im Nu vorbei.

Am Abend gehen wir zu einem weiteren Schweizer, der in Rawai ein Restaurant führt, gemeinsam essen. Auf der Speisekarte stehen gar Rösti und Merengue neben leckeren Thai Gerichten zur Wahl!
Wir spüren den Zusammenhalt unter den Schweizern. Sie kennen sich, treffen sich und verbringen Zeit miteinander.

Auf Phuket wimmelt es nur so von Touristen; nicht weiter erstaunlich, dass sehr viel gebaut wird; luxuriöse Resorts, teure Wohnungen und riesige Shoppingcenter, die ein gigantisches Angebot anbieten und wo die Preise für einheimische Produkte höher sind, als auf dem Lande.
Nach dem Abschied von unseren Freunden verlassen wir gerne wieder die Insel und fahren auf Nebenstrassen in die Hügel, wo wir an einem ruhigen Stausee im grünen campieren.
Eine Gruppe von Lehrern entspannt sich hier bei einer Flasche Bier. Sie wundern sich, wie wir diesen Platz gefunden haben, hier seien nur Einheimische anzutreffen.
Beim Eindunkeln kommt Wind auf und es beginnt sogar zu regnen, was eine tolle Abkühlung mit sich bringt! Hätten nicht gedacht, dass wir beim abendlichen Kochen unter dem Schirm noch frösteln...
Am nächsten Nachmittag fällt die Töffli- Gäng ein. Eine Gruppe von Schulkindern treffen sich hier. Aber die 12 bis 14jährigen schwatzen nicht nur miteinander, nein paarweise ziehen sie sich hinter die Büsche zurück, um zu „schätzelen“!
Nach rund einer Stunde steigen sie wieder auf die Motorräder und knattern von dannen.


Schweizer Zmorge mit Ruth und Walti

mit herrlicher Aussicht

die erprobten Zwillinge!

und wieder einmal heisst es Abschied nehmen
unter Reisenden mit der Hoffnung auf ein
glückliches und gesundes Wiedersehen!

Phuket in Sicht

unsere gut gelaunten  Gastgeber in Rawai
Uschi, Vreni, Nam, Markus und Hans Jürgen

unser 5* Übernachtungsplatz im Garten

Abschied mit Possen
Hy Thai!

zufrieden und glücklich

ein farbenfrohes Luxusgefährt

vor lauter Verzierungen und Lichtern sieht man das Fenster kaum
bestimmt imposant, wenn das Gefährt einem in der Nacht
entgegen kommt!

die vielen Kinder werden möglichst sicher am Verkehr
vorbei gelotst, ein Trottoir fehlt!

unterwegs sehen wir viele Kautschuk Plantagen

hier ist der Baum angezapft und der Ertrag wird in der kleinen
Schale aufgefangen

die Schalen werden eingesammelt und der Rohgummi
ausgewalzt
und wie Wäsche auf der Leine getrocknet


flüchtige Schönheiten am Strassenrand

in unterschiedlichster Farbe

am Huai Nam Sai Stausee,
Regen zieht über uns hinweg

die Aussicht von unserem Übernachtungsplatz
am nächsten Morgen

einsamer Platz am See, aber die Besucher kommen in Scharen!

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