Unsere Reiseroute (blogabond)

Samstag, 25. Juli 2015

und täglich startet der Indische Verkehrs Irrsinn von neuem....




Das Verhalten der Nordinder im Strassenverkehr ist einmalig! Sie toppen alles schon dagewesene, ja die Russen sind im Vergleich Kamikaze Babys!

Eigentlich herrscht nicht viel Verkehr auf den Verbindungsstrassen, vorwiegend überladene LKW’s kriechen dahin. Doch sobald eine Baustelle in Sicht ist, eine Strassenkreuzung oder ein schlechter Strassenabschnitt durch einen Ort führt, rasten die Inder aus. Sie drängeln hupend nach vorn und bringen es fertig, sich so ineinander zu verkeilen, dass keiner mehr fahren kann. Dann beginnt ein Hupkonzert erster Güte- und nichts rollt mehr! Dazwischen quetschen sich die Motorradfahrer durch, mitten auf der Fahrbahn liegen oder stehen Kühe mit ihren Kälbern und ein „Geisterfahrer“ kommt noch entgegen. Chaos pur! Bei einer Kreuzung prügeln sie mit langen Knüppeln auf die Fahrzeuge ein, um sich Platz zu verschaffen.
Sie schauen keinen Meter voraus, fahren rasant auf ein Hindernis zu, um im letzten Moment einen gefährlichen Schlenker zu vollführen!
Bei einem Bahnübergang bauen sie sich auf der ganzen Breite hinter der Abschrankung auf. Wenn sich die Schranke hebt, fahren alle miteinander los und keiner kann weder vor noch zurück!!!
Schon über 100 000 km sind wir auf unserer Reise gefahren. Aber noch nie war das Risiko eines Unfalles so gross! Robi ist wirklich ein exzellenter Fahrer, aber auch er fühlt sich durch das unvernünftige Fahren der Inder gestresst. Jeden Abend sind wir dankbar, dass wir gesund aussteigen können und das gri-gri noch ganz ist!

Offenbar fehlt das Gefühl der Verantwortung gegenüber Menschen und Tieren! Für den Gewinn eines Sekundenbruchteils nimmt der Indische Verkehrsteilnehmer den Tod in Kauf. Sie gefährden ihre Mitmenschen, Tiere haben eh keinen Stellenwert. In keinem anderen Land lagen so viele tote Tiere am Strassenrand. Kühe, Kälber, Ziegen und sehr viele Hunde. Ebenfalls haben wir noch nie so viele Autowracks am Strassenrand angetroffen.
Dieses Fahr Verhalten ist für uns völlig unverständlich. Da über Land nur die röchelnden LKWs verkehren, hält sich das Verkehrsaufkommen sehr in Grenzen. Die Staus könnten mit Vernunft problemlos vermieden werden.
Da nützen auch die gescheitesten Sprüche nichts, die den Lenker dazu animieren sollten, sich an die Verkehrsregeln zu halten.

Robi hat zur Verkehrserziehung eine tolle Vision.
Ein über alle indischen Religionen stehender Guru sollte eine neue Lehre verbreiten.
Wer einen Verkehrsunfall verursacht, wird im nächsten Leben als Frosch geboren, der dann als chinesische Delikatesse auf dem Teller landet und mit Genuss verspiesen wird.
Der Aufstieg in ein besseres Leben wäre damit vereitelt.
Diese „Horror Vision“ würde bestimmt dazu beitragen, dass sich das Verkehrsverhalten der Inder massiv verbessern würde!!!!
Erfreut über die Aussicht einer besseren Zukunft auf den indischen Strassen, rollen wir dahin. Aber es gibt nicht nur Chaos. Wir wollen über eine kleine Nebenstrasse am Sutlej Fluss entlang.
Alleine bewegen wir uns auf der schmalen Piste – bis diese vor einem neu gefluteten Stausee endet. Ein Weiterkommen ist unmöglich, die Brücke über den neuen Seearm ist erst im Bau! Am Abend vorher campten wir vor dem Dorf Haraboi. Nicht lange, da kriegen wir Besuch. Erst von den Hirten, dann von zwei jungen Männern, die ein paar Worte Englisch sprechen. Sie sind Lehrer in Haraboi und waren neugierig, wer da am Strassenrand steht. Nach einem interessanten Gespräch wandern sie beim Eindunkeln  wieder ins Dorf zurück. Sie wussten nicht, dass die Strasse im Nichts endet....
Doch unser Abstecher führte uns durch eine schöne Landschaft, wir trafen nette Leute, beobachteten Affen und durften ein anderes Indien kennen lernen!


los geht die Fahrt!

ein bescheidenes Hotel mit Reis

Achtung Kälber!

er blinkt, will links abbiegen

hätte er das Schild beherzigt!

wäre er zur Zeit angekommen....

dies soll er verkünden!

Die beiden Polizisten trillern, was die Pfeife hergibt;
keiner kümmert sich darum!

Pannenfahrzeug mit Hühnerladung

der Busfahrer überholt, obschon
ein LKW entgegen kommt!

zählt sie den Verkehr?

Langtransport mit zwei Fahrrädern

hier werden Bambusstäbe aufgeladen

sie verarbeitet Bambus zu Hauswänden

wwandern sie wieder ins Dorf zur da am Strassenrand steht. Beim Eindunkeln wandern sie wieder ins Dorf zurreuen sich üei jungen

 
der Abzweiger wird als Mais- Trocknungs- Platz verwendet

der Kuhdung wird in getrockneter Fladenform
als Heizmaterial verwendet

die Abgase sind gewaltig!

wie wahr!

er fährt auf der Autobahn und überholt uns noch!

in der verbogenen Kabine sitzt wirklich ein Fahrer!

normale LKW Reifen, abgefahren bis auf die Leinwand

marode Brücke mit kaputtem Geländer

Party- Time!

LKW Kunstwerk

Hoppla!

sie bestaunen uns neugierig

dieses Plakat ist notwendig! Die Infrastrukturen fehlen, die
Dorfbewohner erledigen ihre "Geschäfte" auf dem Feld oder
am Strassenrand! Bei dieser Bevölkerungsdichte richtig sch.....!

klapperdürr sind diese Beiden und suchen sich auf dem
Mittelstreifen noch einzelne Halme!

Indischer Verkehrs Alltag


 
Auf los geht's los - und alle gleichzeitig bitte!

der Zug hat "rot"

gewagte Ladung!!!!

an einer Abzweigung haben sich die Fahrzeuge heillos
ineinander verkeilt. Mit langen Holzstecken prügeln sie
auf die Fahrzeuge ein, um sich Platz zu verschaffen.
Ob dies nützt???

Überall liegt Müll und wird oft auf dem Mittelstreifen der
Autobahn mitten in der Ortschaft verbrannt.
Rauch, Gestank, Müll!

Blick in eine Seitenstrasse

der Fussgänger Übergang!!!

bestimmt ist der LKW Fahrer nicht freiwillig raufgefahren

Hupen erwünscht! Diese Aufforderung brauchen
die Inder allerdings nicht!

keiner zu klein, um Autolenker zu sein!
Und dies in rasantem Tempo auf kurviger Strasse!
Die Eltern sind sichtlich stolz auf ihren Sprössling!

und einmal mehr liegt einer im Graben...

viele Kühe ernähren sich vom Müll

und diese Familie wohnt unter einer Brücke

in der Küche....

er blickt in eine hoffnungslose Zukunft!

viele Kinder klopfen an die Auto Scheibe und betteln

ein Stadtbus in New Delhi

aber sie transportieren noch immer Passagiere

der grosse Kontrast: im Zentrum von New Delhi
der Connaught Place.
Grün, sauber, grosszügig und menschenleer

ein Tropenregen prasselt vom Himmel

und überflutet innert Kürze die Strassen

freier Parkplatz!

wieder auf dem Land!
Reisterrassen

am Sutlej Fluss

die Affen bieten uns ein abendliches Spektakel

turnen in den Felsen

an dem steilen Hang schneidet sie Gras für die Tiere

und trägt das Bündel den steilen Weg hinunter auf die Strasse

Panorama Strasse dem Fluss entlang

ohne Sicherung am Abgrund, manchmal ein mulmiges Gefühl

hübsch verziertes Haus

mit Fernblick

rasch eilt dieser Waran über die Strasse

sein Blick auf uns können wir noch festhalten....

die beiden Lehrer aus Haraboi

prächtige Luftwurzeln

sie beschützen dieses Heim

neugierig, kritische Blicke von den Beiden

über diese Brücke in Mandi durften wir nicht fahren!

diese Treppe ist für die Nord Inder aber noch lange.......


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