Unsere Reiseroute (blogabond)

Samstag, 5. September 2015

Mach mal Pause!






Nach einer Reise von 3 ½ Jahren, 
über 112 950km, 
sind wir drei wieder in der Schweiz eingetroffen.







Auf unserer Fahrt haben wir 56 Länder durchfahren, teilweise gar mehrmals.
Die Klimabedingungen war stark unterschiedlich, sie reichten von – 25° bis + 45° Grad, von Feuchtigkeit wie in einer Waschküche bis staubig Knochen trocken! Wir sind über das gefrorene Meer gefahren, haben uns durch riesige Sanddünen gewagt, sind über schmale Bergpfade geholpert und knirschend auf Muscheln eines ausgetrockneten Sees gerollt. Unter dem dunklen Blätterdach des Dschungels lauschten wir den fremden Geräuschen und hörten dem Tosen der Wasserfälle und dem Rauschen des Meeres zu.
Immer wieder hielt uns die Natur neue Überraschungen bereit mit grandiosen Felsformationen, gewundenen Flussläufen, kitschigen Sonnenuntergängen, riesigen alten Bäumen und einer farbigen Blütenvielfalt, die wir uns in der Phantasie nicht ausdenken könnten!
Wir bewegten uns im Verkehrsgewühl der Grossstädte, Lärm in allen Variationen brandete an unsere Ohren, Gestank und Gerüche stachen in unsere Nasen und die Augen kamen nicht nach mit Schauen und Staunen!
Mit grosser Hochachtung bewunderten wir die genial angelegten Städte der Antike, die Theater und Bäder der Römer, die wehrhaften Burgen und Schlösser und die Paläste der neueren Zeit.
Das Können und die Weitsicht der damaligen Planer und Handwerker begeisterte uns, auch im Wissen darum, wie und mit welchen Hilfsmitteln früher gebaut wurde!

Immer wieder waren wir überwältigt von den Wundern der Natur, den von Menschenhand geschaffenen Kunstwerken und von den Menschen selbst!

Jeden Tag starteten wir ins Unbekannte. Nie wussten wir, wie und wo der Tag enden wird, oft kam es ganz anders wie gedacht!

Wir hatten enormes Glück! Nie waren wir ernstlich krank, nie in einen Unfall verwickelt gewesen, zuverlässig hat uns unser gri-gri durch die Länder getragen!

So unterschiedlich die Länder waren, so vielfältig sind deren Bewohner und ihre Kulturen. Doch eines haben sie gemeinsam. Überall wurden wir mit offenen Armen empfangen. Freundlich, interessiert und hilfsbereit begegneten sie uns und es erfüllte sie mit Stolz, dass wir ihr Heimatland besuchten! Auch wenn oft die sprachliche Verständigung minimal war, mit Gestik und Mimik lässt sich vieles ausdrücken! Diese unzähligen Begegnungen prägten unseren Alltag und machen die Reise unvergesslich!

Dass wir all dies erleben durften, das erfüllt uns mit enormer Dankbarkeit und Freude – und macht  Lust auf eine weitere Etappe!

Doch erst legen wir eine Pause ein.

Wir werden die folgenden Monate in der Schweiz verbringen, die vielen Eindrücke verarbeiten, die Fotos bearbeiten und in erster Linie mit unserer Familie und unseren Freunden verweilen.




Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen