Sonntag, 20. Januar 2019

Targia




die junge Targia im Garten auf dem Rigiblick- Stein

Die ersten Jahre lebte Targia im Rigiblick in Berikon. Der junge «Sturmvogel» hat uns in Atem gehalten; ihre Eleganz und Schönheit war bestechend!

Auf unseren Reisen und Ausflügen war sie stets eine mutige, besonnene und ruhige Gefährtin. Sie hat zitternd die grösste Kälte ertragen, der flirrenden Wüstenhitze getrotzt, ist patschnass durch den Tropenregen gerannt und genüsslich in der warmen Sonne gelegen…
Sie ist über wacklige Brücken gegangen, hat gefährliche Wege erklommen und ist durch dichten Dschungel gewandert.
Sie hat Zecken- und Hundeattacken überstanden und lästige Krankheiten besiegt.
Am liebsten waren ihr die weiten Steppen, wo sie frei und ungebunden rennen konnte. Man sah ihr das Glück im «lachenden» Gesicht richtig an!

Gegenüber fremden Hunden und Leuten zeigte sie immer eine hoheitsvolle Gelassenheit, blieb immer ruhig aber nahm bis ins hohe Alter die Huldigungen der Rüden mit aristokratischer Überlegenheit entgegen.

In den letzten Jahren in Berikon und das letzte Jahr hier in der neuen Wohnung im Zitronenkuchenhaus ist sie ruhiger geworden. Sie genoss es, in ihrem Hundenest zu entspannen und mit uns tägliche Spaziergänge zu unternehmen.
Ihre Neugier, ihr Lebenswille ist ihr erhalten geblieben und hat ihren Alltag geprägt.

neugierig bis in die Nasenspitze


bereit für Lumpereien


 
auf Reisen; das Fressen wird im gri-gri angerichtet...


entspannt auf dem Beifahrersitz

die mutige, besonnene Eisenbahnbrücken Begeherin

über den Fluss Zemen in Bulgarien


der Winter naht

und schon stöckelt sie in Robi's Fussstapfen

warm eingepackt in der kalten Winternacht

in Tallin Estland






Spaziergang auf dem Meer (Bottnischer Meerbusen)


endlich wieder in der Wärme!

in der Sharyn Schlucht in Georgien

campen am Fluss

am Kaspischen Meer

auf dem Grund des ausgetrockneten Aralsees

in der Steppe, (Kasachstan)

in der Weite, (Tuwaland, Sibirien)

in der Wüste (Gobi)

da war sie glücklich!

was passiert draussen?


beherzt schreitet sie über die schwankende Hängebrücke in Laos


Dschungelausflug in Thailand

wieder daheim in Berikon

Indis's Huldigungen



im gemütlichen Bett beim entspannten Ruhen
                         Nun hat sie am 18. Januar mit 16 Jahren und 8 Monaten 
                                        ihre Augen für immer geschlossen.


Kommentare:

  1. <3 Sie durfte ein wunderschönes Leben mit Euch teilen und mit vielen schönen Erinnerungen ins Regenbogenland über die Brücke gehen.
    Viel Kraft wünschen wir Euch beinden
    Herzlichst Petra & Roberto

    AntwortenLöschen
  2. Es gibt wahrscheinlich kaum einen zweiten Hund in der Schweiz, der so viel von der Welt sehen und erleben durfte! Thildy und ich werden sie vermissen, sind wir ihr doch einige Male begegnet beim morgendlichen Rundgang. Für euch ist es sicher nicht einfach, eine so treue Lebensgefährtin zu verlieren. Möge sie im Frieden ruhen in den "ewigen Jagdgründen".

    AntwortenLöschen
  3. Statt "Unknown" sollte der obige Kommentar natürlich mit "Werni und Thildy Keller" betitelt sein...

    AntwortenLöschen
  4. Liebe Targia / Mit geschlossenen Augen sieht man besonders gut / Sagte ein Denker, an dessen Namen ich mich nicht erinnern kann / So denke ich mir, dass du aus Deinem innersten Innern auf Deine Menschenfreunde schaust / mit ihnen verbunden bleibst / und so die sichtbare Lücke in Haushalt und Spazier-Revier so klein halten kannst / dass der Schmerz erträglich bleibt / Deine Eleganz, Energie und lebensweise Selbstständigkeit bleiben mir in inneren Bildern vom Targia-Geschichten-Hören und diesen Blogbildern hier in willkommener Erinnerung / Danke und gute Reise ins Innerland! M

    AntwortenLöschen