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Es werden Posts vom Mai, 2012 angezeigt.

Die Geschichte vom Wassertankdeckel in Istanbul

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Nach der salznassen Überfahrt von Chios wollen wir dem gri-gri etwas Gutes tun und lassen das Auto gründlich waschen. Erst in Izmir bemerken wir: Oha, der Wassertankdeckel fehlt! Wahrscheinlich hat sich dieser bei der Waschaktion gelöst und später ist er abgefallen. Erst suchen wir einen neuen Deckel im Hafen von Izmir, werden von einem Mitarbeiter zu einem Bootszubehör Laden geführt, erfahren vom Besitzer,  dass wir in der Altstadt fündig werden könnten, leider sind alle erhältlichen Deckel zu klein! Aber die Türken sind sehr hilfsbereit und helfen uns,  mitten im Bazar einen Parkplatz zu finden! Dafür gehen wir im Beizli neben dem Parkplatz essen. Der Besitzer ist ein Rückwanderer aus Deutschland. Er ist mit seiner Wahl sehr zufrieden, sagt, dass das Leben in Izmir  angenehm und er mit seiner Familie hier glücklich sei! Das ist spürbar, er strahlt eine echte Zufriedenheit aus.

Pergamon und Troja

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„Der Tod ist verboten, um Einlass ins Asklepieion zu bekommen!“

Der weltrekordverdächtige Türke

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Auf schönster Strasse rollen wir gegen Bergama. Da fährt ein PW rechts an uns vorbei. Der Fahrer fuchtelt mit den Händen, deutet auf’s gri-gri, schreit etwas in den Fahrwind. Da stimmt etwas nicht, sagen wir uns und fahren rechts ran. Der PW Fahrer auch, springt aus dem Auto und macht uns mit einem türkischem Wortschwall verständlich, dass er gesehen hat, dass das Rad unrund läuft. Wir stehen ungünstig am Strassenrand. So fahren wir vorsichtig zu einem Industriegelände, wo wir auf der Zufahrt am Rand parkieren können. Er springt zu seinem Fahrzeug, öffnet den Kofferraum, kramt darin herum und kommt wieder zurückgerannt mit Werkzeug in den Händen. Er kontrolliert, ob die Radmuttern fest sitzen. Ja, die sind in Ordnung. So vermuten die zwei, dass das Radlager defekt ist. Sogleich beginnt er, das Rad zu demontieren. Wir kommen gar nicht dazu, zu reagieren.Er lacht in unsere verdutzten Gesichter, sagt, dass er Mechaniker sei. Das sieht man! Profesionell und blitzschnell ist das Rad herun…

Chios das Inselparadies und le gri-gri tanzt Jitterbug

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Auf der Insel fühlen wir uns rundum wohl. Da es keinen Camping mehr hat, darf man frei campieren. Auf der hügeligen, kargen Insel findet man überall wunderschöne Plätze, lauschige Buchten, phantastische Aussichtspunkte. Die Insulaner sind sehr nett, hilfsbereit und zuvorkommend. Begeistert werden wir aus dem vorbeifahrenden Auto mit einem lauten „Jassas“ begrüsst, auch im Supermarkt, im Beizli werden wir immer wieder neugierig gefragt, woher wir kämen, anerkennend wird das gri-gri und Targia bewundert und nachdem sie fröhlich eine gute Reise gewünscht haben, fahren oder gehen sie weiter!

Akropolis Adieu

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Wir stehen beim Eingang zur Akropolis. Mitten in einer Menschenmenge! So viele Leute haben wir schon lange nicht mehr um uns herum gehabt! Wie sieht es wohl hier im Sommer aus!!??














Athen, Stadt der Motorräder und netten Griechen

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Sie stehen bereit, in forderster Front, schlängeln sich auf Zick-zack Kurs durch und schauen gebannt. Da, endlich grün! Mit lautem Gedröhn, Geknatter, röhrend startet der ganze Pulk Motorräder. Erst dann folgen die Autos. Das ist Athener Verkehr an einer Ampel! Ehepaare mit einem Kind zwischen sich ist keine Seltenheit! Auffallend auch, dass oft die Männer einen Helm tragen, die Frauen jedoch nicht. Ob sie die Frisur schonen wollen?!
Jeder Reiseführer empfiehlt, mit der Metro in die Stadt zu fahren. Doch es ist heiss und wir möchten Targia nicht so lange im Auto lassen. So fahren wir mit dem gri-gri in die Stadt. Das liebt Robi, durch das Verkehrsgewühl zu steuern, souverän und gekonnt! Auf der Autobahn wird auch der Pannenstreifen genutzt, um rechts vorzufahren, es sind sehr viele Motorräder, hier ein ideales Verkehrsmittel, auf den Athener Strassen anzutreffen. Eine kleine Auswahl haben wir zusammengestellt.

Auf Robis Fussspuren

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Alt Korinth ist voller Leben! Ganze Busladungen mit Schulkindern strömen durch die Ruinen, lachen, rufen, schwatzen. Die Lehrer haben alle Hände voll zu tun um diesen Übermut zu bändigen! Wir beobachten dies mit Schmunzeln. Wir werden auch immer wieder von den Kindern gefragt, woher wir kommen und wir fragen zurück...


Wir gehen ins Theater

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Strömt herbei Leute, die Vorstellung beginnt schon bald!  Andächtig lauschen die Zuhörer, klatschen begeistert Beifall und jubeln und johlen in Massen... Auf diesen Stufen sassen Zuschauer schon vor tausenden Jahren. Welche Spektakel wurden wohl geboten? Welche Träume, Wünsche und Ziele hatten sie wohl?
Überwältigend, einfach dort zu stehen, zu sitzen und die Grösse auf einem einwirken zu lassen.....

Was uns völlig überrascht hat, es hat praktisch keine Setzungen der Sitzsteine! Obwohl sehr starke Erdbeben Griechenland immer wieder erschüttert haben. Das müssen hervorragende Ingenieure und Handwerker gewesen sein!

Das ist das bestechend gut erhaltene Theater von Epidavros.

1. Mai Demo in Nafplion - die Befindlichkeit der Griechen

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So viele Leute haben wir schon lange nicht mehr auf einen Haufen gesehen! Zu hunderten strömen sie herbei, mit Kind und Kegeln, viele mit gelben Blumen. 

Mystras

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Im Jahre 1249 wurde begonnen, diese gigantische Bergfestung zu errichten.

Die Heuschrecken

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Wir machen uns bereit , um für den Einkauf loszufahren. Beim Eingang des Campings in Olympia kommt uns ein ganzer Konvoi Camper entgegen. Da wir nicht kreuzen können, warten wir geduldig. Es sind 13 Fahrzeuge, Italiener. Jeder kurbelt schnell das Fenster runter und beginnt auf Italienisch zu parlaren. Aus dem 4. Fahrzeug tönt es gebrochen Schwizertütsch. Ich bin in Aarau geboren, meine Eltern hatten in Lenzburg gearbeitet. Nach unserem Einkauf werden wir von der ganzen „Bande“ erwartet. Wie die Heuschrecken fallen sie über uns her und schwatzen wild durcheinander! Es ist der Camper Club Trentino. Sie sind alle aus Trento und machen gemeinsam eine Rundfahrt. Neugierig werden wir ausgefragt, alle sind vergnügt und fröhlich à la bella Italia!