Über uns

wie wir zum Reisen gekommen sind.....


Zum Reisen gelangten wir durch Zufall, Unwissenheit und jugendlicher Naivität.

Im Jahr 1974, wir waren 22 und 21jährig verkündete einer unserer Freunde, dass er nächstes Jahr durch die Sahara reisen will.
Wollt Ihr mitkommen?

Afrika, ein uns völlig unbekannter Kontinent, durch eine unendliche Wüste. In unseren Ohren klang das verheissungsvoll und unbekümmert stimmten wir dem Plan zu!
Ein undurchführbares Hirngespinst!  Das geht doch nicht! Ihr gebt Eure Arbeit in einer solchen Wirtschaftskrise auf! So tönte es uns entgegen.
Aber wir liessen uns nicht abbringen.
In der Bibliothek suchten wir Bücher über Afrikafahrer, über die Kolonien Afrikas und fanden auch die «Reisebibel» dieser Zeit. Ein Reisebuch durch die Sahara vom TCS herausgegeben.

Ein alter VW Bus wurde unser erstes rollendes Zuhause. In unserer knappen Freizeit schweissten wir ein altes Post VW Dach darauf, damit wir im Wagen stehen konnten. Nach einer bescheidenen Campingausstattung war er bereit.

Im Winter 1975 fuhren wir los, ins grosse Unbekannte. Damals natürlich noch ohne GPS, ohne Natel oder Satellitentelefon; über eine weite Strecke führte eine staubige Piste. Mit wenigen Kenntnissen über die Länder denn das Internet war noch nicht erfunden….

Die Wüste hatte uns völlig in den Bann geschlagen! Diese Weite, Kargheit, die Vielfältigkeit der Gesteinsformationen. Der grenzenlose Horizont und die klaren Sternennächte in der kompletten Stille haben uns fasziniert.
Ein grosser Respekt und Hochachtung empfanden wir gegenüber den Afrikanern. Wie genügsam sie lebten, wie sie unter den schwierigen klimatischen Bedingungen sich behaupteten.
Und doch lachten sie fröhlich, luden uns zum Tee ein und beäugten neugierig die Weissen.
Sie schenkten uns sogar einen wertvollen jungen Windhund, unseren Sloughi, obschon sie selbst nichts hatten!
Nach einem halben Jahr kehrten wir in die Schweiz zurück; voller unvergesslicher Erfahrungen, Eindrücke und im Wissen, dass wir wieder nach Afrika zurückkehren wollen!

Nach unserer Heirat, einer Handelsabendschule und hartem Sparen fuhren wir im Winter 1979 wieder los. Diesmal mit einem Saviem als rollendes Zuhause und Sloughi, unserem Hund. Während 1 ½ Jahren bereisten wir Westafrika und kehrten als zukünftige Eltern wieder in die Schweiz zurück.

Nun folgten die Familien- und Geschäftsjahre. In Berikon konnten wir eine Liegenschaft erwerben und einen Gartenbaubetrieb, ein Planungsbüro und zeitweilig ein Blumengeschäft leiten.
Im Rigiblick tummelten sich Katzen, Hund, Hasen, Vögel und Pferde und hielten uns und unsere beiden Töchter auf Trab!
Ein sehr vielseitiges, interessantes, unabhängiges und beglückendes Leben! Nichts möchten wir davon missen!

Und nun, als Pensionierte haben wir das Privileg, unseren Reisetraum wieder Wirklichkeit werden zu lassen. Aufbrechen zu neuen Horizonten! All die unermessliche Schönheit und die Vielfalt der Natur und ihrer Bewohner zu erleben, zu sehen, zu riechen, zu spüren; mit allen Sinnen zu erfahren. Falls Ihr uns dabei begleiten wollt, lasst Euch von unseren Blog- Geschichten in eine andere Welt versetzen!
Herzlichst Heidi & Robi

die damalige Reisefibel vom TCS
der erste, selbst ausgebaute Camper vor der Saharadurchquerung. Es war offensichtlich noch recht kühl.



Mit marokkanischem und deutschem Autostopper beim Kaffeeplausch in unserem Fahrzeug.

Wüstendurchquerung auf 3 Rädern

Wüsten- Wäsche in der Oase Tammanrasset

Am kleveren Ziegenhautfaltsack Ziehbrunnen

Wüstenautobahn, breit und lang

eingesandet!

junge Franzosenfamilie in der Wüste

Viehherde am Brunnen in der Sahelzone

im Norden von Benin 1976




Vorratshäuser im Sahelgürtel

Das Felsendorf Bandiagara in Mali

Vorratshaus auf Stelzen zum Schutz gegen Termiten

Gräber unter den Felsen


Das Pfahlbaudorf Ganvier in Benin

ein besonders hübsches Haus

unser VW wird auf der Nordtransvision für die Schiffahrt Abidijan, Kongo, Boulogne verladen

3 Jahre später wieder unterwegs mit dem Saviem SG2

frohe Runde beim Fou- Fou stampfen Mali

Handwerker im Niger

Runddorf im Norden von Togo

Steppenlandschaft in Bourkina Faso

Wüstenschönheit

mit Sigi im Air Gebirge unterwegs

Einheimische Passagiere mit Ziege. Sie freuten sich sichtlich über die Fahrt. Nur der Junge war sehr skeptisch.

Kunst im Bau. Am linken Nigerufer, Niger

geschickt auf dem Felsen platziert.

eine weitere Form von Vorratskammern

ein Nomadenlager in Niger. Im Vordergrund ein Sloughi

ein Baobab beim Dorfeingang Mali

nach erfolgreicher Hilfe beim Bergen des eingeschlammten Saviems freuen sich alle

unsere Sandbleche im Einsatz mitten in der Sahara

Sloughi und Sirba am spielen in Algerien

Anlasser Reparatur durch den Chefmechaniker....

glückliche Hunde am Mittelmeer



































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