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der Papstpalast zu Avignon

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    Avignon, eine Stadt in Südfrankreich, mit lebhafter Altstadt, liegt an der Rhone und war früher handelsmässig wichtig, da die einzige Brücke weit und breit über den breiten Fluss führte.  Hoch über einem Felsen thront der Papstpalast in seiner erhabenen Grösse.  Aber die Päpste residieren doch in Rom, nicht in Südfrankreich?  Im Jahr 1304 war Papst Benedikt XI. nach kurzem Pontifikat gestorben. Der französische König Philipp der Schöne wollte aus dem Papsttum ein persönliches Machtinstrument machen. Der französische Einfluss im Kardinalskollegium hielt sich mit dem italienischen in etwa die Waage, sodass das Konklave elf Monate dauerte, bis es 1305 den Erzbischof von Bordeaux als Papst Clemens V wählte. Bis 1417 residierten 7 Päpste im Palast in Avignon. Jeder der Päpste wollte seine Macht demonstrieren und baute mit seinen jeweiligen Architekten den Palast um und aus. Nach jedem Papstwechsel wurde der Palast wehrhafter, noch grösser, reicher und imposanter....

Ôkhra, Ocker, die Naturfarbe aus Roussillon

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      Im Herzen des Luberon liegt die charmante Altstadt Roussillon. Sie thront über senkrechten Sandsteinwänden, die in allen Farbschattierungen leuchten. Sattes Dunkelbraun bis cremiges Beige über knalliges Gelb leuchtet zwischen den hellgrünen Zweigen. Wir befinden uns auf dem Ockerpfad, der uns zwischen den Felsformationen hindurchführt.   Ocker wird seit der Prähistorie für die Höhlenmalerei und als Körperfarbe genutzt. Er ist das älteste Pigment, das erste vom Menschen benutzte und eines der wenigen, deren Gebrauch bis heute fortbesteht. Über Jahrhunderte wurde Ocker als Fassadenfarbe verwendet, ein hübsches Beispiel ist das Dorf Roussillon. Die Häuser sind mehrheitlich mit Ocker bemalt.   Fest verbunden mit Roussillon ist die Geschichte von Camille Mathieu, Bürgermeister vom Ort.   Die Familie besitzt 1942 zwei Ockerbrüche in Roussillon und die Fabrik ÔKHRA mit ihrem Namen Mathieu.   Teilweise wird der Sandstein unterirdisch, tei...