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Targia

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Die ersten Jahre lebte Targia im Rigiblick in Berikon. Der junge «Sturmvogel» hat uns in Atem gehalten; ihre Eleganz und Schönheit war bestechend!
Auf unseren Reisen und Ausflügen war sie stets eine mutige, besonnene und ruhige Gefährtin. Sie hat zitternd die grösste Kälte ertragen, der flirrenden Wüstenhitze getrotzt, ist patschnass durch den Tropenregen gerannt und genüsslich in der warmen Sonne gelegen… Sie ist über wacklige Brücken gegangen, hat gefährliche Wege erklommen und ist durch dichten Dschungel gewandert. Sie hat Zecken- und Hundeattacken überstanden und lästige Krankheiten besiegt. Am liebsten waren ihr die weiten Steppen, wo sie frei und ungebunden rennen konnte. Man sah ihr das Glück im «lachenden» Gesicht richtig an!
Gegenüber fremden Hunden und Leuten zeigte sie immer eine hoheitsvolle Gelassenheit, blieb immer ruhig aber nahm bis ins hohe Alter die Huldigungen der Rüden mit aristokratischer Überlegenheit entgegen.
In den letzten Jahren in Berikon und das letzte Jahr hier …

Neujahrsgrüsse aus der Schweiz

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Liebe Freunde
Schon weilen wir vier Monate in der Schweiz. Die Tage entschwinden im Flug, es gibt immer viel zu tun!
Wir begleiten Nana, unsere Schwiegermutter/ Mutter dreimal in der Woche durch den Tag, um ihr den Alltag zu verschönern. Dies geniesst Nana in vollen Zügen, das gemeinsame Mittagessen, Spaziergänge, die Gespräche von der grosssen Familie, die Erinnerungen...
An den übrigen Tagen halten uns die fünf Enkel/innen, Töchter und Freunde auf Trab, Spiele, Spass, Haushalt, Einladungen, ein Konzertbesuch und lange Gespräche bei einem guten Glas Wein sind angesagt.
Robi hat Planungsaufträge angenommen, die ihm grosse Freude machen und erst noch unser Budget in der teuren Schweiz entlasten. Daneben bauen wir im gri-gri unsere ehemalige Dusche nochmals um, um den Platz optimal zu nutzen und den Komfort zu verbessern.
Targia hat sich mit der Schweiz arrangiert. Unsere Studentenbude gefällt ihr, sie kann darin ein paar Luftsprünge machen, wenn sie ihren Futternapf sieht und sich gemütlich …

Mach mal Pause!

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Nach einer Reise von 3 ½ Jahren, über 112 950km, sind wir drei wieder in der Schweiz eingetroffen.



Auf unserer Fahrt haben wir 56 Länder durchfahren, teilweise gar mehrmals.


Die westliche Welt hat uns wieder!

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Allmählich weicht die Dämmerung, immer wieder ist ein Fauchen in der Luft zu hören. Natürlich, wir sind wieder in Kappadokien auf dem Kaya Camping (übrigens der letzte Campingplatz, bevor wir nach Asien gefahren sind und der erste wieder, als wir nun von Asien zurück gekommen sind) und das morgendliche Ballon- Spektakel hat gestartet! Wie Murmeln sind die Ballons in den Canyons aufgereiht; geben sie Gas, leuchten die Hüllen in der Dämmerung. Allmählich schweben sie höher in den Morgenhimmel und wir hören das begeisterte Jauchzen und Rufen der Ballon- Korb Insassen.


Der Camping erwacht zum Leben. Die Kinder kommen aus den Zelten, spielen mit ihren Plastik Autos, während die Eltern das Müesli Frühstück vorbereiten. Daran müssen wir uns erst wieder gewöhnen, zwischen Feriengästen zu stehen, alle sind bereit für einen Schwatz und wollen näheres über unsere Reise durch Asien erfahren. Die WC Anlage funktioniert und ist sauber, die Duschen liefern warmes Wasser, die Waschmaschine erledigt …

Im Eilzugstempo durch den Iran

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Sehenswürdigkeiten, Kultur, Politik, die Freuden und Leiden der Iranischen Bevölkerung; das gleitet an uns vorüber. Wir fahren zügig über die sehr gut ausgebauten Strassen und traversieren den Iran von Ost nach West.


An der Grenze werden wir wieder von der Polizei in Empfang genommen. Sofort nehmen sie unsere Pässe und das Carnet de Passage in Gewahrsam! Der Umgang mit uns unterscheidet sich von den Pakistanis. Hier haben wir den Eindruck, dass es für sie eine lästige Pflicht ist, uns zu begleiten. Wir werden kaum zur Kenntnis genommen, erst führen sie uns zu einer Busstation, wo sie sich eine dreiviertel Stunde zusammen unterhalten, bevor sie mit uns im Schlepptau weiterfahren in den nächsten grösseren Ort, Zahedan. Dort dürfen wir an einer Kreuzung wieder warten, erst dann begleiten sie uns zu einem Hotel. Wir sollten noch Geld wechseln gehen. Robiwird mit Eskorte zur Bank begleitet! Am nächsten Morgen erfahren wir, dass die Polizei uns bis nach Bam eskortiert. So sind wir im Iran …