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Évora und Marvão, zwei Perlen in Portugals Hinterland

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         Im Herzen der Region Alentejo liegt die Stadt Évora. Hinter einer gut erhaltenen Stadtmauer mit hübschen Steintoren ducken sich die aneinandergereihten, schmalen und engen Altstadthäuser. Inmitten der verwinkelten Gassen liegt die verschnörkelte Kathedrale, daran angebaut das ehemalige Kloster. Im Klosterhof ist es ruhig, nur von Ferne brandet das quirlige Stadtleben durch die dicken Mauern. Wir besuchen ebenfalls die Capela dos Ossos. An den Wänden der Kapelle sind aus menschlichen Knochen Ornamente gebildet. Viele der zahlreichen Besucher nehmen den Ort nicht wirklich wahr und posieren für ihre Selfies. Kein Ort der Stille, es geht laut und hektisch zu und her; auf uns wirkt dies pietätlos.   Aber den überraschenden Moment erleben wir auf einem Platz, zuoberst auf dem Hügel der Altstadt. Umgeben von altehrwürdigen Gebäuden mit verspielten Elementen stehen auf einem Sockel die Reste eines römischen Tempels! Die gut erha...

Lustig ist das Camping Leben - am Meer

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      An der Südküste von Portugal befinden sich viele, sehr grosse Campingplätze. «Am Meer» ist relativ. Praktisch nie sind die Plätze direkt am Strand gelegen, meist hinter Häusern, Strassen oder der Bahnlinie. Gefühlsmässig bevölkern halb Portugal die langen Sandstrände.   Während den Sommerferien sind die Campingplätze bis auf den letzten Platz gefüllt. Unsere Ansprüche müssen wir anpassen: Schatten: egal, Aussicht: nicht wichtig, wir nehmen auch einen «Notplatz», eingeklemmt zwischen anderen Campern. Die Ausstattung der Plätze ist sehr unterschiedlich. Ein Hochglanz Prospekt mit klar definierten Plätzen steht zu unserer Verfügung. Auf einem anderen Camping wird uns eine schlechte Fotokopie gereicht, worauf wir die Parzellen Nummern nicht mal erkennen können. Manchmal müssen wir einen Platz richtig suchen. Es gibt keine Parzellen Nummern, wir dürfen uns hinstellen, wo wir Platz finden. Hmm, manchmal nicht einfach, zwischen den Da...

Flamenco Nacht in Sevilla

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        Sevilla ist berühmt für den Flamenco Tanz. Das möchten wir uns anschauen und buchen im Internet im El Patio Sevillano eine Show mit Nachtessen.   Seit 1952 finden im grossen Gebäude an der Avenida de Las Razas grossartige Spektakel mit namhaften Künstlern statt.   Die drei Säulen des Flamengos bestehen aus dem Cante (Gesang). Er bildet das emotionale Fundament und drückt tiefe Gefühle wie Schmerz, Leid, Stolz oder Freude aus.   Toque (Gitarre) Auf der Konzertgitarre wird das rhythmus gebende Spiel   komplex und exakt virtuos dargebracht.   Baile (Tanz) Die ausserordentlich stolze Haltung mit den expressiven Hand- und Körperbewegungen sowie präziser Fusstechnik fordert vom Tänzer eine perfekte Körperbeherrschung. Dazu wird rhythmisch mit den Händen oder Kastagnetten geklatscht.   Das Publikum erlebt dabei verschiedene „Palos“ (Tanzformen) des Flamencos sowie unterschiedliche Stile, darunter den klassisc...