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Ein Blick ins gri-gri

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Festtagsgrüsse

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Die Ruhe der Winterlandschaft lässt schon wieder das Erwachen erahnen. Voller Leben und Farben wird der Frühling uns begrüssen! So wie der Fluss munter sprudeln wird,  werden auch wir weiterreisen, uns bewegen, uns verändern, uns voller Neugierde  und offenem Herzen dem Unbekannten stellen  –  und voller Freude Euch darüber berichten!

Estnische Weihnachtsgeschichten

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Auf der Köstriaseme Farm erzählt uns die Hausfrau mit Stolz, dass Ihr Ehemann endlich, nach jahrelangem Verkauf von Kartoffeln und Schnaps, in der Lage ist, die hohe Summe von 300 Silbertalern zu bezahlen und den Hof zu kaufen und sich so von den erdrückenden Steuern zu entlasten! Weihnachten 1895 wird mit Freude und Zuversicht gefeiert!

Besucher willkommen!

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Nach zehnmonatiger Reise legen wir einen Halt ein. Das Gesehene, das Geschehene einwirken lassen, verarbeiten und ja, auch um uns Ruhe zu gönnen.

Darum haben wir uns für ein „Winterquartier“ umgeschaut.

Von Agenten und Spionen

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Ganz persönlich

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Heute Abend haben wir die Mitteilung erhalten, dass Fiona, die Tochter von Manu und Michi unverhofft und ohne Vorzeichen gestorben ist. Das macht uns tieftraurig! Die kleine Prinzessin Fiona wird auch uns sehr fehlen und wir werden ihr unverkennbares Lachen vermissen!

Drei auf einen Schlag – und noch Supplement!

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Unglaublich aber wahr, in Kuldiga, Lettland, kann man drei verschiedene Sehenswürdigkeiten besichtigen – und noch mehr!

Berg der Kreuze

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Staunend stehen wir vor den zwei kleinen Hügeln. Kreuze, soweit das Auge reicht! Aufgestellt, liegend, aneinander gelehnt, angehängt, auf Haufen getürmt, alte, neue, aus Holz, Metall, Stein, schlicht, verziert, keine Form, die es nicht gibt! Auch zwei Kreuze aus Motorradketten haben wir entdeckt! Ebenfalls ist die Schweiz mit einem Kreuz für Niklaus von der Flüe vertreten. Über 200 000 Kreuze sind es, die im Laufe der Jahre hierhin gebracht wurden.

Auf der Kurischen Nehrung

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Meine Füsse stecken im heissen Sand, Möven segeln kreischend im Wind, die Sonne brennt auf meinen Rücken. Mhhh soll ich nun im Meer oder im See (Haff) baden gehen??? Wer die Wahl hat.... Aber wie ich die Augen wieder öffne ist der Sommertraum dahin.

Wo der Teufel wohnt!

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Ja wahrhaftig, der Teufel wohnt im litauischen Kaunas! Und erst noch in allen Variationen! Amüsiert stehen wir in den Ausstellungsräumen und sehen uns all die Teufel an. Mit einladendem Grinsen, schrecklichen Grimassen, geschichtlichem Hintergrund, Teufel in allen Materialien, Farben und Formen! Einfach toll! Der Künstler Antanas Zmuidzinavicius sammelte Zeit seines langen Lebens (er wurde 90 Jahre alt und ist 1966 gestorben!) Teufel und eröffnete diese teuflische Ausstellung in seinem ehemaligen Wohnhaus.

Winterliche Masuren

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Es ist sehr still geworden an der Masurischen Seenplatte. Die Vögel sind an die Wärme gezogen, die Touristen nach Hause gefahren, nur zwei Schweizer reisen alleine durch die idyllische Gegend.

Warszawa die beschützte Stadt

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Vor langer, langer Zeit schwamm einst eine Meerjungfrau die Wisla herauf und ruhte sich auf einer Sandbank, nahe der heutigen Altstadt aus. Sie fand den Platz wunderschön und beschloss, sich nieder zu lassen. Fischer vom nahen Dorf bemerkten, dass Wellen schlugen, die Netze sich verhedderten und sie dadurch keine Fische mehr fingen.Der erste Gedanke: wer ist der Missetäter? Den müssen wir fangen! Der Gesang der Meerjungfrau aber zog sie in ihrem Bann – was konnten sie anders, als sie zu lieben und so hatte sie die Herzen der einfachen Fischer erobert.

Herbstreise durch Süd - Polen

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Oskar Schindlers Fabrik und Auschwitz Birkenau Zwei Gedenkstätten aus dem 2. Weltkrieg

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Wir stehen vor dem grossen Pult von Oskar Schindler und schauen uns in seinem ehemaligen Büro um. Hier hat er die berühmte Liste geschrieben, hat den Juden in ihrem Elend geholfen! Zum Glück gab es viele Leute wie ihn! (Steven Spielberg hat dies in einem brillanten Film „Schindler’s list“ umgesetzt)

Der "Polen - Test"

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Wie heisst doch das Sprichwort? Kaum gestohlen schon in Polen!

Ukraine das Land der Gegensätze

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Die neue Klapptreppe

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Unsere grandiose Notleiter funktioniert, stellt aber an alle von uns hohe Anforderungen! Damit wir nicht mit den Füssen hängen bleiben, vollbringen wir auf der Leiter eine halbe Pirouette! Targia balanciert tapfer rauf und runter, das Geschirr reichen wir uns jeweils über die Leiter. So fragen wir per Mail bei der Firma Udo Bär in Baar, wo wir die gestohlene Klapptreppe gekauft hatten an, ob es eine Möglichkeit gibt, die Treppe in einem der Oststaaten zu kaufen. Frau Bachmann von der Firma Bär beantwortet prompt unsere Anfrage. Leider gibt es keine Niederlassungen im Osten, sie werde aber für uns abklären, ob die Treppe per Post gesendet werden kann. So gehen die Mails hin und her. Dabei wird klar, dass wir eine feste Adresse in der Ukraine angeben müssen, damit das Paket an uns gesendet werden kann. Ohne weiteres dürfen wir die Adresse des Campings in Kiev angeben. Wir sind richtig gespannt, ob der Versand in die Ukraine klappen wird.

Kiev

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Neben den berühmten Sehenswürdigkeiten wie der Pechersk Lavra Monastery, den Palästen, Parks und der Innenstadt besuchen wir das Wassermuseum, das sich im ältesten Wasserturm von Kiev befindet. Sofort wird uns ein englisch sprechender Führer zur Verfügung gestellt und eine interessante und abwechslungsreiche Stunde wird uns geboten. Anschaulich wird der Wasserkreislauf erklärt, die Wasseraufbereitung gezeigt, auf das Wasser sparen hingewiesen und ja, auch spielen darf man hier! Sändelen, Seifenblasen zaubern, unser Führer stellt uns viele Fragen und hofft auf noch mehr Antworten... Der ganze Wasserturm ist voller Leute. Viele Gruppen mit Schulkindern sehen (und hören) wir. Wir spüren das Anliegen unseres Führers, uns seine Stadt näher zu bringen. Er nimmt uns mit in einen Abwasserkanal in Originalgrösse , erzählt vom grossen Problem mit den vielen Ratten und ist stolz auf die riesige Kläranlage, die das Abwasser von Kiev reinigt. Kiev liegt am Fluss Dnepr. Er ist 2200km lang und hat …

An einem seidenen Faden...

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„Du Bibi, Targia schwankt wie betrunken und läuft ganz schlecht! Auch hat sie ganz braun uriniert!“ Mit dieser Hiobsbotschaft kommt Robi von einem ganz kurzen Spaziergang zurück. Wir stehen an einem wunderschönen Platz am Waldrand, die Ruhe und Stille ist richtig spürbar und haben die ruhige Nacht nach dem Lärm in Kiev genossen.

Grandpa – oak

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Im kleinen Dorf Stuzhitsa erleben wir eine grosse Überraschung.
Voller Staunen stehen wir vor der gigantischen gesunden Eiche! Es braucht sieben Leute, um den Stamm zu umfassen, sein Stammumfang beträgt mehr als 9 Meter! Seine himmelwärts strebenden Äste erreichen 30Meter. Die Krone breitet sich auf 20x25 Metern aus. Aus seinem Stamm könnte man 74m3 Holz gewinnen. Und das Alter des Baumes wird auf rund 950 Jahre geschätzt. Das ist ja beinahe eine Ewigkeit! Um solch einen Methusalem ranken sich die Legenden. Wie ist er gewachsen?

Museum und gelebte Wirklichkeit

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Das Freilichtmuseum in Uzhhorod ist liebevoll und hübsch gestaltet. Der Miniatur „Ballenberg“ in der Ukraine. Rund 20 Gebäude und eine kleine Holzkirche sind authentisch wieder aufgebaut worden und mit den entsprechenden Möbeln, Geschirr, Geräten und Kleidern ausgestattet. Die Häuser bestehen aus einem beheizten (Holzofen) Wohn / Schlafraum zwischen 18 und 20m2, einem Eingangsbereich 4 bis 8m2, einem Kleider / Vorrats / Geräteraum von ca. 10 bis 12m2. Sehr sehr schlichte und einfache Wohnverhältnisse, im Museum wie auch im Dorf.  Doch die meisten der ausgestellten Häuser haben wir am nächsten Reisetag in einem Dorf (die Fotos sind alle von diesem Dorf) in den Karpaten gesehen; bewohnt, genutztund voller Leben. Auch junge Familien haben wir vor den Häusern bemerkt, die Kinder haben gespielt,Hühner, Gänse, Katzen und Hunde bevölkerten die umzäunten Gärten. Bei den meisten Gebäuden steht auch der Ziehbrunnen im Garten. Museale Wirklichkeit – oder Wirklichkeit mit Museumswert?

"Wegelagerer und Kirchengläubige?"

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Mit wichtiger Miene steht der Polizist vor dem gri-gri und deutet uns, anzuhalten. Was ist wohl los? Geschäftig kommt er mit einer Broschüre und zeigt uns eine Seite mit Verkehrsschildern. Er deutet auf das Stopp Schild.

Ein pompöser Empfang mit Stöckelschuhen

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Chernivtsi in der Ukraine hat sich herausgeputzt. Es ist erster Schultag. Die kleinen Schüler posieren sich für Fotos, die Studentinnen stöckeln in Minis daher. Frau und auch Mann zeigt sich, es wird flaniert, kokettiert und sich auf das neue Schuljahr eingestimmt. Die Kulisse der Universität ist kolossal. Es ist die frühere Residenz des Metropoliten der Bukowina. Das inspiriert bestimmt fürs Studium...

Zettelwirtschaft

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Und sie hat dieses Mal nicht funktioniert, die Zettelwirtschaft! Denn wir haben Eure Notiz auf dem kleinen Zettel nicht mehr gefunden! Darum liebe Sabine, Thomas, Fränzi, Helena und Florian aus Regensburg; Schreibt uns doch bitte ein Mail mit Euren Koordinaten.






Ein ganz besonderes „Geburtstagsgeschenk“, ein spezieller Überschlag, Abschied von Rumänien

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Wir geniessen die interessante Führung durch Iasi (Jasch) mit Mihai. Seine Familie haben wir beim Campieren in den Bergen (unser erster Bär) kennen gelernt. Nun zeigt er uns mit Stolz und Freude „seine“ Stadt. Er ist Doktor der Chemie, weiss aber sehr viel über Kultur und Geschichte. In der Halle der Universität kennt er zu jedem Bild die entsprechende Legende...

60 Jahr- wunderbar!!!

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60 Jahr - wunderbar
Die Schlossherrin Heidi von le gri-gri mit ihrem "jungen" Gemahl freut sich, Euch alle anlässlich ihres 60. Geburtstages am 30. August zu grüssen!!!!
Ich fühle mich wunderbar, bin fit und munter und bereit für die nächsten Jahre!
  Ganz liebe Grüsse aus dem sonnigen Rumänien Heidi / Boua-boua

Im Donaudelta

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Unter uns breitet sich die Landschaft aus. Ruhig gleiten wir in 400 Höhe mit 190 km/h darüber hinweg. Es dröhnt, trotz Ohrenschutz, in unseren Ohren, aber stabil hält sich die Maschine im Wind. Die Augen wissen nicht wohin schauen!!! Die Struktur der Landschaft, die Farben und Formen, der Fluss und all die Kanäle, Seen und Dörfer ziehen unter uns vorbei. Es ist schlicht sensationell!!!!

Die „Neger“ vom Lacu Sarat, der Vulcanii Noroiosi, das Focul Viu; drei Naturspektakel

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Unser erster Bär!!!!

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Kommt schnell schauen, ein Bär, ruft Mihai, unser Camping Nachbar. Schnell spurten wir ums Fahrzeug an den Zaun. Da, wirklich, ein kleinerer Bär spaziert durch die Büsche. Einen Moment lang sehen wir ihn ganz deutlich! Leider können wir Euch kein Foto zeigen, es ging zu schnell...

Von der ungarischen Tiefebene in die Karpaten

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Die grosse Hitze hält an! Meist starten wir bei 27 Grad und erreichen teilweise über schwüle 40 Grad, alles klebt am Körper! Da loben wir die Klimaanlage im gri-gri in höchsten Tönen! So lässt es sich komfortabel reisen.

Budapest by night

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Langsam gleitet das Schiffauf der Donau an den Prachtsbauten vorbei. In der Nacht mit all den Lichtern ein schönes Spektakel. Wir geniessen die Fahrt.

Camping Napfény, Révfülöp, Balatonsee

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Nein, eine fünf Stern Adresse ist dies nicht, aber schlicht ideal, um mit Kindern Ferien zu verbringen. Das tun wir ausgiebig, während zwei wundervollen Wochen! Der flache, warme See ist super, um schwimmen zu lernen und um ausgiebig im Wasser spielen zu können.

Hochsommer in Ungarn

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Alles klebt am Körper und abends um sieben Uhr zeigt das Thermometer immer noch 40° im Schatten! Seid Tagen ist dies so und kein Regen in Sicht! Die Sonnenblumen lassen durstig die Köpfe hängen, der Mais raschelt trocken! Die ungarische Tiefebene hüllt sich in Dunst und flirrende Hitze. Hochsommer pur!!!!! Diese Weite, Felder bis zum Horizont! Die Mähdrescher fahren in Konvoi, keine Rede mehr von Handarbeit!

Drum bun

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Mit einem lachenden und einem weinenden Auge verabschieden wir uns von Bulgarien. Das weinende Auge schaut zurück, bedauert, dass Bulgarien schon Vergangenheit ist. Das Land ist wirklich sehenswert. Natürlich ist die touristische Infrastruktur noch in den Kinderschuhen, aber dies wird durch die Liebenswürdigkeit der Leute wettgemacht und das Reisen in Bulgarien ist sehr günstig. Wir fanden superschöne „wilde“ Campingplätze. Einmal hatten wir gar einen ganzen Aussichtsberg für uns alleine! Solch eine Ruhe und Frieden – und bei über 30° Tagestemperatur herrlich kühl in der Höhe! Bei Vidin setzen wir mit der Fähre über die Donau. Das lachende Auge schielt schon neugierig nach Rumänien.... Am Donauufer werden wir von glücklichen Säuli empfangen! Rumänien wirkt schon viel wohlhabender. Die Häuser sind verputzt und farbig angemalt. Aber auch hier wird noch sehr viel mit den Pferden gearbeitet. Das Heuen ist in vollem Gange, alles noch in Handarbeit!. Das Gras wird mit einfachen Sensen ge…

Eine bulgarische Liebesgeschichte

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Vor langer, langer Zeit existierten bei Belogradcik zwei Klöster. Im Frauenkloster lebte Valentina. Ihre grosse Schönheit war trotz Schleier nicht zu übersehen! Anton, ein hoffnungslos verliebter Hirt, schlich jede Nacht unter ihr Fenster und spielte auf seiner Holzflöte. Die Melodie war wie ein Liebesgeflüster und erfreute das Herz von Valentina. Eines Nachts liess sie ein Seil von ihrer Zelle herunter..... Monate später hörten die Mönche Kindergeschrei aus dem Nonnenkloster. Sogleich suchten sie die Schuldige und jagten sie davon. Anton galoppierte auf seinem Pferd hinterher und wollte seine Liebste und das Kind retten. Doch die Mönche begannen gegen ihn zu kämpfen. Da geschah ein grosses Wunder!!! Gott, als Zeuge dieser unglaublichen Liebe sandte Sturm  und ein Erdbeben auf die Erde. Das Kloster verschwand unter der Erde. Alle verwandelten sich in Stein, Valentina mit dem Kind auf dem Arm,  Anton auf seinem Pferd, die Mönche als stille Statuen.

Sofia

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Die Stadt empfinden wir als überschaubar mit relativ kleinem Verkehrsaufkommen. Die Taxi sind „stinkbillig“ und so lassen wir für die Stadtrundfahrt das gri-gri mit Targia auf dem schattigen Camping.

Unser krimineller Ausflug

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„Seid bitte vorsichtig!“ mahnt Slavi eindringlich, bevor er uns seinen Routenplan in die Hände gibt. Er führt das kleine Restaurant neben der Monastery in Zemen. Wir haben einfach aber gut gespiesen und ihn nach dem Weg zum Wasserfall gefragt. Das sei sehr kompliziert und sehr weit gab er zur Antwort. Hat uns aber den Weg dorthin aufgezeichnet und uns an den Anfang des Weges gebracht. Zuerst durchs Dorf, dann über eine kleine Brücke, durch die Kiesgrube, am Fluss entlang bis zu einer schönen Wiese. Er zeigt auf einen schmalen Trampelpfad, der im Gebüsch verschwindet. Er gibt uns noch seine Telefonnummer, falls wir Schwierigkeiten haben und wir geben ihm die unsrige. Es ist sehr heiss und drückend, so verschieben wir den Ausflug auf den morgigen Tag. Zum Glück! Gegen Abend beginnt es zu stürmen und runterzugiessen, begleitet von Blitz und Donner. Einmal mehr loben wir unser geschütztes gri-gri.

Bulgarien, die grosse Überraschung

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Bulgarien zu entdecken ist unglaublich! Jeder Tag wäre ein Blog wert, aber das würde wirklich zu weit führen...

Die Geschichte vom Wassertankdeckel in Istanbul

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Nach der salznassen Überfahrt von Chios wollen wir dem gri-gri etwas Gutes tun und lassen das Auto gründlich waschen. Erst in Izmir bemerken wir: Oha, der Wassertankdeckel fehlt! Wahrscheinlich hat sich dieser bei der Waschaktion gelöst und später ist er abgefallen. Erst suchen wir einen neuen Deckel im Hafen von Izmir, werden von einem Mitarbeiter zu einem Bootszubehör Laden geführt, erfahren vom Besitzer,  dass wir in der Altstadt fündig werden könnten, leider sind alle erhältlichen Deckel zu klein! Aber die Türken sind sehr hilfsbereit und helfen uns,  mitten im Bazar einen Parkplatz zu finden! Dafür gehen wir im Beizli neben dem Parkplatz essen. Der Besitzer ist ein Rückwanderer aus Deutschland. Er ist mit seiner Wahl sehr zufrieden, sagt, dass das Leben in Izmir  angenehm und er mit seiner Familie hier glücklich sei! Das ist spürbar, er strahlt eine echte Zufriedenheit aus.

Pergamon und Troja

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„Der Tod ist verboten, um Einlass ins Asklepieion zu bekommen!“

Der weltrekordverdächtige Türke

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Auf schönster Strasse rollen wir gegen Bergama. Da fährt ein PW rechts an uns vorbei. Der Fahrer fuchtelt mit den Händen, deutet auf’s gri-gri, schreit etwas in den Fahrwind. Da stimmt etwas nicht, sagen wir uns und fahren rechts ran. Der PW Fahrer auch, springt aus dem Auto und macht uns mit einem türkischem Wortschwall verständlich, dass er gesehen hat, dass das Rad unrund läuft. Wir stehen ungünstig am Strassenrand. So fahren wir vorsichtig zu einem Industriegelände, wo wir auf der Zufahrt am Rand parkieren können. Er springt zu seinem Fahrzeug, öffnet den Kofferraum, kramt darin herum und kommt wieder zurückgerannt mit Werkzeug in den Händen. Er kontrolliert, ob die Radmuttern fest sitzen. Ja, die sind in Ordnung. So vermuten die zwei, dass das Radlager defekt ist. Sogleich beginnt er, das Rad zu demontieren. Wir kommen gar nicht dazu, zu reagieren.Er lacht in unsere verdutzten Gesichter, sagt, dass er Mechaniker sei. Das sieht man! Profesionell und blitzschnell ist das Rad herun…

Chios das Inselparadies und le gri-gri tanzt Jitterbug

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Auf der Insel fühlen wir uns rundum wohl. Da es keinen Camping mehr hat, darf man frei campieren. Auf der hügeligen, kargen Insel findet man überall wunderschöne Plätze, lauschige Buchten, phantastische Aussichtspunkte. Die Insulaner sind sehr nett, hilfsbereit und zuvorkommend. Begeistert werden wir aus dem vorbeifahrenden Auto mit einem lauten „Jassas“ begrüsst, auch im Supermarkt, im Beizli werden wir immer wieder neugierig gefragt, woher wir kämen, anerkennend wird das gri-gri und Targia bewundert und nachdem sie fröhlich eine gute Reise gewünscht haben, fahren oder gehen sie weiter!

Akropolis Adieu

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Wir stehen beim Eingang zur Akropolis. Mitten in einer Menschenmenge! So viele Leute haben wir schon lange nicht mehr um uns herum gehabt! Wie sieht es wohl hier im Sommer aus!!??














Athen, Stadt der Motorräder und netten Griechen

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Sie stehen bereit, in forderster Front, schlängeln sich auf Zick-zack Kurs durch und schauen gebannt. Da, endlich grün! Mit lautem Gedröhn, Geknatter, röhrend startet der ganze Pulk Motorräder. Erst dann folgen die Autos. Das ist Athener Verkehr an einer Ampel! Ehepaare mit einem Kind zwischen sich ist keine Seltenheit! Auffallend auch, dass oft die Männer einen Helm tragen, die Frauen jedoch nicht. Ob sie die Frisur schonen wollen?!
Jeder Reiseführer empfiehlt, mit der Metro in die Stadt zu fahren. Doch es ist heiss und wir möchten Targia nicht so lange im Auto lassen. So fahren wir mit dem gri-gri in die Stadt. Das liebt Robi, durch das Verkehrsgewühl zu steuern, souverän und gekonnt! Auf der Autobahn wird auch der Pannenstreifen genutzt, um rechts vorzufahren, es sind sehr viele Motorräder, hier ein ideales Verkehrsmittel, auf den Athener Strassen anzutreffen. Eine kleine Auswahl haben wir zusammengestellt.

Auf Robis Fussspuren

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Alt Korinth ist voller Leben! Ganze Busladungen mit Schulkindern strömen durch die Ruinen, lachen, rufen, schwatzen. Die Lehrer haben alle Hände voll zu tun um diesen Übermut zu bändigen! Wir beobachten dies mit Schmunzeln. Wir werden auch immer wieder von den Kindern gefragt, woher wir kommen und wir fragen zurück...


Wir gehen ins Theater

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Strömt herbei Leute, die Vorstellung beginnt schon bald!  Andächtig lauschen die Zuhörer, klatschen begeistert Beifall und jubeln und johlen in Massen... Auf diesen Stufen sassen Zuschauer schon vor tausenden Jahren. Welche Spektakel wurden wohl geboten? Welche Träume, Wünsche und Ziele hatten sie wohl?
Überwältigend, einfach dort zu stehen, zu sitzen und die Grösse auf einem einwirken zu lassen.....

Was uns völlig überrascht hat, es hat praktisch keine Setzungen der Sitzsteine! Obwohl sehr starke Erdbeben Griechenland immer wieder erschüttert haben. Das müssen hervorragende Ingenieure und Handwerker gewesen sein!

Das ist das bestechend gut erhaltene Theater von Epidavros.

1. Mai Demo in Nafplion - die Befindlichkeit der Griechen

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So viele Leute haben wir schon lange nicht mehr auf einen Haufen gesehen! Zu hunderten strömen sie herbei, mit Kind und Kegeln, viele mit gelben Blumen. 

Mystras

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Im Jahre 1249 wurde begonnen, diese gigantische Bergfestung zu errichten.

Die Heuschrecken

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Wir machen uns bereit , um für den Einkauf loszufahren. Beim Eingang des Campings in Olympia kommt uns ein ganzer Konvoi Camper entgegen. Da wir nicht kreuzen können, warten wir geduldig. Es sind 13 Fahrzeuge, Italiener. Jeder kurbelt schnell das Fenster runter und beginnt auf Italienisch zu parlaren. Aus dem 4. Fahrzeug tönt es gebrochen Schwizertütsch. Ich bin in Aarau geboren, meine Eltern hatten in Lenzburg gearbeitet. Nach unserem Einkauf werden wir von der ganzen „Bande“ erwartet. Wie die Heuschrecken fallen sie über uns her und schwatzen wild durcheinander! Es ist der Camper Club Trentino. Sie sind alle aus Trento und machen gemeinsam eine Rundfahrt. Neugierig werden wir ausgefragt, alle sind vergnügt und fröhlich à la bella Italia!

Olympia

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Ich stehe bereit. Rechts und links von mir sind meine Freundinnen. Das Herz klopft mir bis zum Hals; bin ich bereit??? Habe ich genügend geübt, trainiert, mich abgemüht? Da kommt das lang ersehnte Kommando! Wie der Blitz spurte ich los, nur mit einem Ziel vor den Augen; die erste zu sein, die die steinerne Barriere erreicht....



Von Korfu nach Olympia zum Schauen und Staunen....

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Kalimera!

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Willkommen in der Gegenwart. Der Regen prasselt aufs gri-gri Dach, ab und zu hallt der Donner. Wir sitzen gemütlich im Warmen. Es ist Ostermontag. Ostern nutzen wir,  um den Blog aufzuarbeiten! Wir sind hier auf Korfu; der Campingplatz heisst Karda Beach in Dassia. Ein wenig Mitleid habe ich mit unseren jungen Nachbarn, eine Spanierin und ein Engländer. Am Abend haben sie noch fröhlich in ihrem Zelt gelacht und geschäkert, heute morgen sieht die junge Frau eher wie eine getränkte Ratte aus, wie sie ihr Haar auswringt... Da lobe ich unseren Camper in allen Tönen! Und da wir am Strom hängen, können wir uns auch feinen Kaffee mit der Maschine machen!! Ha, die Pads werden immer weniger...

Immer diese Albaner!

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Wir sind sehr positiv überrascht von Albanien!
Aber erst steigen wir in Raska ins gri-gri, nachdem wir uns von allen verabschiedet haben.. Nach Novi Pazar kurven wir durchs Gebirge, in einem Canyon entlang nach Montenegro.

Bei Ljubinka und Stojan

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Wir kurven um die Garagen - da steht uns Stojan gegenüber. Völlig überrascht, ja mit Entgeisterung starrt er uns an.  Ihr habt uns gefunden!!!!!

Die Brücke über die Drina

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Wir stehen vor der imposanten Brücke in Visegrad!
Unbedingt wollten wir uns diese anschauen. Der Grund? Jela und Milutin haben uns zum Abschied ein Buch geschenkt mit diesem Titel. Das Buch erzählt die Geschichte dieser Brücke. (Brücke über die Drina von Ivo Andric, Paul Zsolnay Verlag, Wien)

Sarajevo

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Vor uns steht ein ehemaliger Olympiadorf Bungalow. Er dient nun auf dem Campingplatz als Hotelzimmer. Da  die sanitären Anlagen noch geschlossen sind, kriegen wir einen Bungalow Schlüssel für WC und Dusche. Wer hat wohl hier gewohnt, damals an den olympischen Spielen? Gehofft, gefeiert, mitgefiebert??? Und wie war es dann später, während dem Krieg?? Mit all den Ängsten und der Ungewissheit, wie es weitergeht? Und wie sieht es heute aus? Darauf sind wir gespannt.

Von Dubrovnik nach Bosnien

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Wenn wir „Bosnien“ hören kommen uns noch immer die Schreckensmeldungen von Mostar, Sarajevo und ganz Bosnien in den Sinn. Wie sieht es heute in diesem Land aus??


Aber blenden wir zurück. Am 20. März sitzen wir  am Hafen von Murter in einem Cafe. Da läutet das Telefon! Eine nette Stimme meldet, dass unsere Batterie vor 2 Stunden eingetroffen sei und wir kommen könnten. Profesionell schnell wird die Batterie eingebaut, bezahlt und wir können losfahren, Richtung Dubrovnik. Eine schöne Fahrt der Küste entlang. Da keine Campingmöglichkeit besteht nächtigen wir in einem Hotel mit fantastischer Aussicht auf die Neustadt.


Keine Verbindung

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Liebe Gri-Gri Leser

Was ist denn nun mit der Batterie? Klappt die Elektrik wieder? Sind sie denn immer noch in Kroatien? Und wie ist die Filmkarriere von Robi weiter verlaufen?

Leider funktioniert weder Telefon noch Internet in Bosnien - daher müsst ihr euch noch ein wenig gedulden!  Aber, alles wird gut...