Cádiz, eine der ältesten europäischen Städte

  

 



 

Die Altstadt von Cádiz liegt exponiert auf einer Felseninsel im Atlantik.  Der Legende nach wurde sie durch Herakles gegründet. Geschichtlich gesehen wurde sie von Phönizischen Kaufleuten als Militärstützpunkt und Warenumschlagsplatz gegründet.

Nach der Entdeckung Amerikas galt Cádiz als Tor zur neuen Welt. Seine Lage war ideal als Umschlagsplatz des spanischen Handels mit den überseeischen Kolonien und als Hafen der spanischen Silberflotte.

Der Reichtum machte die Stadt zum Ziel von Piraten aus Algerien, aber auch die Engländer griffen die Stadt immer wieder an. Dank der strategisch guten Lage konnten die Angriffe abgewehrt werden, ein späterer Angriff war aber erfolgreich und die Engländer zogen mit reicher Beute ab.

Heute sind von diesen Auseinandersetzungen nichts mehr spürbar.

 

Über die Puente de la Constitución de 1812, einer sehr eleganten und imposanten Brücke von 5km Länge, die 2015 eröffnet worden ist, erreichen wir bequem die Felseninsel.

 

Cádiz verströmt einen sommerlichen Charme. Vor der barocken Fassade der  Kathedrale Iglesia de Santa Cruz dreht sich ein nostalgisches Karussell, in den Cafés am Platz lassen es sich die Menschen gut gehen.

Wir treten durch die altehrwürdige Pforte der Kathedrale. Kühle und der typische Geruch von alten Gebäuden empfängt uns im Innern. Jede Nische (Kapelle) ist einem anderen Heiligen gewidmet, prunkvoll ausgestattet mit Statuen und teilweise düsteren Bildern.

Über eine Treppe geht es steil hinunter in die Krypta. Dort wird anschaulich in Wort und Bild das Leiden Christus dargestellt. Die vielen Touristen lassen dies auf sich wirken.

 

Wieder draussen tauchen wir in die schmalen Gassen der Altstadt ein. Immer wieder sehen wir hübsche Fassaden, stilvolle Häuser und grün gestaltete Plätze. Schön und gemütlich ist es hier, sich treiben zu lassen, einzukehren, einen leckeren Fisch zu kosten und für das Helado marvallioso wechseln wir in eine Heladeria und geniessen die kühle Versuchung.

 

Am Schluss stehen wir erneut am Punta de San Felipe, am Ende der Mole, wo wir unser gri-gri geparkt haben. Genau im richtigen Moment! Der Viermaster, Juan Sebastián de Elcano, das Schulschiff der spanischen Marine läuft aus. Begleitet wird es von unzähligen, kleinen Schiffen. Majestätisch rauscht es vorbei und entschwindet unseren Blicken.

 

 

 

 

Anfahrt über die Puente de la Constitución de 1812







architektonisch sehr schön und elegant








filigranes Aussehen



 

 

 

 

auf der Plaza de la Catedral dreht sich dieses nostalgische Karussell
 

 

 

 

 

 

die Kathedrale Santa Cruz sobre las Aguas mit der barocken Fassade

 

 

 

 

 

 

im Innern: eine der vielen Seitenkapellen







ein prunkvoller Sarkophag aus Silber








hier wird der heiligen Viktoria gedacht





 

 

 

 

in der Krypta

 

 

 

 

 

 

 

unter der Hauptkuppel

 

 

 

 

 

 

 

eine weitere Kapelle







diese reich geschnitzte Holzorgel sieht phantastisch aus! Es gibt zwei davon








der Chor ist üppig ausgeschmückt mit detaillierten Figuren





 

 

 

in den Gassen von Cádiz

 

 

 

 

 

 

 

die Uferpromenade auf der zum offenen Meer zugewandte Seite


 

 

 





mitten in der Altstadt steht der Torre Tavira








Blick in eine weitere, hübsche Gasse






 

 

 

früh übt sich... die kleinen Schüler werden hinausgezogen

 

 

 

 

 

 

 

 

kurz darauf rauscht der majestätische Viermaster, die Juan Sebastián de Elcado mit grossem Konvoi vorüber

 

 

 

 

Kommentare