Ein Spaziergang durch Ramatuelle

 

 

 

Eine Autoblechlawine schiebt sich über die Strandpromenade von Saint Tropez.

Unser Begehr ist, ein Auge voll Glamour zu nehmen, auf der Promenade zu flanieren, die teuren Yachten zu bestaunen und nach einem geschlürften Kaffee wieder zu verschwinden.

 

Alle Parkplätze sind besetzt! Beschliessen, noch eine Runde zu drehen. Aber leider dasselbe Bild. Fahren bei einer Parkwächterin an die Seite.  Freundlich frage ich Sie, wo wir mit dem Camper parkieren könnten. Sie guckt und sagt wie aus der Pistole geschossen: « in Sainte- Maxime».

Ähhh – Sainte- Maxime liegt auf der gegenüberliegenden Seite der Meeresbucht!

 

Für einen Kaffee an prominenter Lage ist uns der riesige Aufwand zuviel! Da lassen wir die mondäne Stadt lieber hinter uns und wählen einen anderen Ort.

 

Kurze Zeit später schlendern wir durch die schmalen Gassen von Ramatuelle. Es ist ein kleines, mittelalterliches Dorf, kompakt in einer Spirale auf einem Hügel angelegt.

 

Die einzelnen Gassen sind mit engen, runden Gewölben verbunden, die Gassen, Treppen und Toreingänge mit unzähligen Blumentöpfen liebevoll dekoriert. In allen Farben blühen die Blumen, grüne Ranken bedecken die alten Gemäuer, auf noch so kleinem Platz hält sich hartnäckig ein Baum.

 

Aus einer Tür weht uns ein vielfältiger Duft um die Nase. Es ist ein Seifenladen. Bei solch einer Vielfalt von Aromen, Farben und Verpackung fällt die Auswahl schwer, aber wir brauchen eine Ersatz- Seife im gri-gri. Zum Glück!

 

Allmählich erreichen wir den «Gipfel». Von einem kleinen Platz schwingt sich eine elegante Eisentreppe hinauf und endet vor einer Holztüre.

Durch einen langen, dunklen Gang treten wir in einen kleinen, sonnendurchfluteten Garten mit Koi Teich. Dies ist der ehemalige Schlossgarten und dient heute als Gartenrestaurant.

Da lassen wir uns gerne nieder und uns kulinarisch verwöhnen!

 

Dabei erfahren wir, dass die Eisentreppe von niemand geringeren als von Gustave Eiffel entworfen worden ist! Würdig schreiten wir nach der Mahlzeit wieder über die Treppe hinunter…

Zurück im gri-gri sind wir uns einig: das war einfach nur schön!

 

 

 

die Gassen sind mit Blumen und Bildern geschmückt





das Grün wuchert über den schmalen Weg






hier erobern die Kletterpflanzen die alten Mauern






in den stillen Gassen





Monsterameisen klettern auf den Baum





am Boden steht ein Farben Feuerwerk






hier ist die Blumenpracht käuflich






der Duft lockt uns in den Laden zu den unzäligen Seifen



 

 

 

Regenwasserrohre als Kunst

 




nirgens zu klein, um gemütlich zu sein





der grosse Dorfbrunnen mit zwei Löwenköpfen







beinahe zuoberst öffnet sich ein kleiner Platz mit mehreren Treppen






diese elegante Eisentreppe gehen wir hinauf





am Koi Teich dürfen wir Platz nehmen und uns kulinarisch verwöhnen lassen





auf dem Modell von Ramatuelle ist die spiralförmige Anordnung der Häuser gut sichtbar


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