die Küste von Galicien in Bildern und Worten
Arosa, Costa da Morte, Costa Verde, verheissungsvolle Namen; aber was steckt dahinter??
Ferien in Arosa, genauer gesagt auf der Insel Arousa, ist Strandleben wie an einem See mit salzigem Wasser.
Durch die Lage in der grossen, geschützten Lagune plätschert das Wasser ruhig ans Ufer, keine grossen Wellen, die die mutigen Schwimmer überrollen. Bei Flut bleibt ein feinkörniger Sandstrand zum Spielen, bei Ebbe liegen grosse Felsplatten frei. Die Insel liegt in der ausgedehnten Lagune Ria Arousa.
Hinter dem Camping beginnt der Naturpark mit Spazier- und Radwegen durch den Wald. Wieder am Wasser lassen wir uns für ein kühles Getränk im Schatten nieder.
Die Fahrt geht weiter, eine sehr kurvige Strasse führt entlang der Fjorde. Die «Zukunft» liegt in Sichtweite an der gegenüberliegenden Küste, aber doch noch weit entfernt. Der Fjord zieht sich lang ins Landesinnere. Aber wir können uns zum Glück Zeit lassen und rollen dahin.
Immer wieder eröffnen sich neue Ausblicke.
Bei unserem Einkauf in Cee entdecken wir diesen renovierten Vorratsspeicher, einen Hórrero.
Die Speicher sind aus Stein oder Holz gebaut und stehen sicher vor Nagetieren auf Stelzen und Steinscheiben. Die Belüftung des Speichers halten die Vorräte trocken, was im Klima von Nordwest Spanien wichtig ist. Die Speicher werden heute kaum genutzt, stehen jedoch in der ganzen Region noch sehr häufig in den Gärten, manchmal am zerfallen, teilweise liebevoll renoviert.
Überrascht stehen wir am langen Sandstrand beim Camping Lago Mar. Der Fluss mündet in Schleifen ins Meer und hat tolle Sanddünen gebildet. In der Ferne erblicken wir einen Leuchtturm, der prominent auf einer Felsnase steht. Hinter uns ragen die bewaldeten Hügel in den blauen Himmel.
Während Robi am Strand auf mich wartet, konnte er sogar einen Fischotter beobachten!
In der anderen Richtung liegt der Ort Muxía auf einer schmalen Halbinsel gelegen. Ein touristischer Ort mit verschiedenen Fischrestaurants und einem grossen Bootshafen, wo die Schiffe auf dem Wasser schaukeln.
Auf einer einsamen Weide werden wir von zwei neugierigen Pferden begrüsst.
Und am nächsten Tag kommt der ausgiebige Regen, den wir trocken und gemütlich im gri-gri verbringen.
Und diesen idyllischen Ort nennt man Costa da Morte! Die Küste der Toten. Für uns sehr unpassend. Doch sie hat einen geschichtlichen Hintergrund. Auf diesem Küstenabschnitt sind keine Inseln vorgelagert, die Bedingungen für die Seefahrt war früher schwierig, es gab viele Schiffsbrüche und tote Seeleute.
Weiter geht die Fahrt entlang der grünen Küste. Die Ria Ponte do Porto zeigt sich in seiner ganzen Farbenpracht.
Wir versuchen sogar ein Selfie davor zu machen….
An der Costa Verde besuchen wir die Playas de las Catedrales. Ein Küstenabschnitt mit schönen Felsformationen, Felsentore und Canyons. Laut rauscht das Wasser zwischen den Felsen hindurch und produziert ganz unterschiedliche «Wassermusik».
Bei diesem schönen Wetter steigen die Badelustigen zwischen den Felsen hinab und breiten die Strandtücher auf dem feinen Sandstrand aus, bevor sie sich in die kühlen Fluten wagen.
Trotz Tourismus sind wir oft alleine unterwegs und geniessen die Ruhe und die Stille, nur das stete Lied der Wellen ist zu hören.






























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