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Der Perito Moreno Gletscher Fakten und Bilder

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        Fakten: Im grössten Gletschergebiet, dem Campo de Hielo Sur in den südamerikanischen Anden befindet sich der Perito Moreno Gletscher. Seine Ausdehnung wird auf ca. 254 km2 geschätzt. Vom höchsten Punkt auf 2950 Metern und über eine längere Strecke auf 2200 Metern wälzen sich die Eismassen auf einer Länge von 30km dem Lago Argentino zu, wo das Eis am Gletscher Ende auf nur rund 200 Metern über Meer ins Wasser fällt. Durch diese Kalbungsfront ist der Gletscher sehr bekannt.   Man kann die imposante Gletscherzunge bequem von der gegenüberliegenden Seite anschauen. Auf einer Länge von 2,5km und einer Höhe von 55 bis 70 Metern türmen sich die blauschimmernden Eismassen auf. Immer wieder bricht ein unterschiedlich grosses Stück Eis von der Wand ab und stürzt mit Getöse in den See. Eine weitere Eigenart des Perito Moreno ist, dass alle paar Jahre die Gletscherzunge das gegenüberliegende Ufer erreicht und den Seearm Brazo Rico vollst...

Im Nationalpark Torres del Paine

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    Jetzt; jetzt ist ein guter Augenblick! Schnell schlüpfen wir in Windjacke, Mütze und Handschuhe und laufen auf dem ausgeschilderten Trail los. Draussen erfasst uns ein harscher Wind, haut uns beinahe von den Füssen. So «torkeln» wir auf dem, mit Pfützen übersäten, Pfad Richtung Wasserfall. Am Abgrund müssen wir uns am Geländer festhalten, teilweise kauere ich mich hin, um dem Wind weniger Angriffsfläche zu bieten. Nachdem wir uns den tosenden Wasserfall angeschaut haben, geht es wieder zurück. Auf dem Pfad kommt uns eine grosse Gruppe entgegen. Viele sind nicht nur in Windjacken gekleidet, sie haben zusätzlich eine wasserdichte Pelerine übergeworfen. Nicht zu unrecht, denn der Nieselregen peitscht waagrecht an unsere Rücken.   Sie schwanken wie Wesen aus einer anderen Welt daher, der Plastik flattert und knattert um die Gestalten, die Gesichter sind vermummt. Flink weichen wir Pfützen und Leuten aus, um rasch wieder ins gri-gri zu gel...

Thomas Bridges und seine Familie prägt die Geschichte Feuerlands

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  Der Anfang Im Jahr 1844 wurde ein kleiner, etwa zweijähriger Junge allein auf einer Brücke in Bristol, England, gefunden. Es war die Zeit der Cholera-Epidemie, und es wird angenommen, dass seine Eltern daran gestorben sein müssen. Der Junge sprach kein Englisch, daher konnte seine Familie nicht ausfindig gemacht werden. Er war gut gekleidet, trug eine religiöse Medaille und seine Kleidung war mit einem T bestickt. In dem Waisenhaus, in das er gebracht wurde, hieß er Thomas wegen des Buchstabens T und Bridges nach dem Ort, an dem er gefunden wurde. Reverend George Pakenham Despard adoptierte den kleinen Thomas, den er als „Geschenk Gottes“ betrachtete. Das Abenteuer beginnt 1856, Thomas war 14 Jahre alt, unternahm seine neue Familie eine Reise zu den abgelegenen Inseln des Südatlantiks. Despard richtete eine anglikanische Mission auf den Falklandinseln ein. Dort waren Thomas' Spielkameraden und Abenteuergefährten Yámana-Kinder. Er lernte mühelos ihre S...