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Mittwoch, 18. Juni 2014

Sauran und das Mausoleum von Khoja Ahmed Yasavi


Schon von weitem können wir über der Ebene die Fragmente der ehemaligen Stadtmauer von Sauran sehen. Wir sind die einzigen Besucher und haben die ganze Anlage für uns alleine. Sauran war vom 12. bis ins 16. Jahrhundert ein wichtiges Handelszentrum an der Seidenstrasse gelegen.
Viel ist nicht mehr übrig von der ehemaligen Pracht. Gepflasterte Strassen, Strukturen der Häuser und Paläste und durch die Stadtmauer hat man einen Eindruck der Grösse der ehemaligen Stadt. So spazieren wir durch die Mauern und stellen uns vor, wie es damals zu und her ging.

Nicht weit davon entfernt, in Türkistan, steht das Mausoleum des Khoja Ahmed Yasavi.
Die Legende besagt, dass er mit 61Jahren begonnen hat „unter der Erde“ zu meditieren für weitere 61 Jahre!!!
Ein berühmter Architekt errichtete dann das Mausoleum, starb aber vor deren Vollendung. Die Gehilfen des Architekten zogen weg nach Bukara und Samarkand. Das Mausoleum blieb unvollendet. Deshalb ist es auch so speziell. Der fertige Teil mit farbigen Mosaikplatten belegt, mit Ornamenten dekoriert,  mit Kuppeln geschmückt und der andere Teil ein schlichter Lehmbau! Im Eingangsbogen sieht man noch heute Fragmente vom damaligen Baugerüst!! Spannend!!!

Im Innern fühlt man sich klein und verloren in diesen hohen Räumen.
Im Gegensatz zu Sauran sind hier viele Besucher anwesend. Ehrfurchtsvoll machen sie dem Khoja Ahmed Yasavi ihre Aufwartung.


Die ehemalige Stadtmauer von Sauran

Die Eingangspartie wurde teilweise rekonstruiert

Kein Taliban! Der Hirte schützt sich gegen Wind und Staub

Die ganze Stärke der Stadtmauer ist hier zu sehen

die Grösse des Ortes ist zu erahnen

Struktur eines Hauses

Der letzte Bewohner von Sauran hat Durst!

beim Weggehen

Der fertig gestellte Teil des Mausoleums

Plan der ganzen Anlage

schön sind die Ornamente zu sehen
seitlich hinten der unfertige Teil

neben den farbigen Kuppeln ragt der Lehmbau auf

Mosaik Detail

Der unfertige Teil von vorne

Im Eingangsbogen sind die Fragmente
des ehemaligen Baugerüstes gut sichtbar

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