Unsere Reiseroute (blogabond)

Donnerstag, 18. September 2014

Tierreiche Mongolei




Gespannt spähen wir aus dem gri-gri, suchen mit den Augen die kargen Berghänge ab. Sehen wir eine Herde Takhi, die berühmten Przewalski Wildpferde? Da!!! Am gegenüberliegenden Hang weidet eine Gruppe Pferde. Leise verlassen wir das Fahrzeug und gehen näher heran. Eine Herde von 10 Wildpferden steht friedlich am Hang. Sogar ein helles Fohlen liegt im Gras! Diese Wildpferde stammen aus europäischen Tierparks, sind in der Mongolei wieder ausgewildert worden und geniessen hier eine geschützte Freiheit! Unterwegs sehen wir viele Murmeltiere und die kleineren Zwiesel, die wir nur „ES“ nennen. Überall springen und hüpfen sie umher. Mittlerweile kennt Targia den Pfeifton der Tiere und verfolgt sie freudig bis zum nächsten Bau.
Über dem Krater des erloschenen  Vulkans Khorgo segelt ein besonders mächtiger König der Lüfte und beäugt uns neugierig, bevor er bei seinem Nest landet.
Unterwegs beobachten wir mehrere  grosse Geier, die sich bei einem Aas niedergelassen haben.
In der Gobi- Altaj flieht eine Gruppe Gazellen vor unserem Fahrzeug, ein scheuer Hase rennt auf der Piste vor dem gri-gri her.
In der Wüste in Südgobi fliegt vor uns eine Eule auf und lässt sich wieder nieder, um uns neugierig anzuschauen.
Da, ein Fuchs überquert die Strasse und läuft durch die niedrigen Büsche an der Seite.


Es gibt sie noch! In der Zentralgobi sehen wir innert einer Stunde 4 Herden Gazellen. Pfeilschnell rasen sie über die Ebene. Bei der dritten Herde brettern wir ihnen auf der Piste nach, um sie näher sehen zu können! Auf der Foto zählen wir sie und kommen im Ganzen auf rund 140 Tiere! Wunderschön!
Dies sind immer spannende Momente, wenn wir in freier Natur Tiere beobachten können.

Was wir überhaupt nicht vermisst haben ist das Fehlen von Mücken, Bremsen oder sonstigen stechenden Insekten, auch die Fliegen waren sehr spärlich! Herrlich!

Ebenso eindrucksvoll sind die Haustiere. Noch nirgends haben wir derart viele, riesige Herden angetroffen! Obwohl die Mongolei sehr dünn besiedelt ist, sind die Tiere überall am Weiden. Wir gewinnen den Eindruck, dass über grosse Gebiete die Steppe überweidet ist.
Tausende von Tieren! Pferde, die friedlich in den kargen und abgeweideten Hügeln stehen. Plötzlich galoppieren ein paar übermütig den Berghang entlang, aus purer Lebensfreude! Kuhherden, die sich gemächlich bewegen oder sich an Wasserläufen abkühlen. Getupfte Hänge entpuppen sich als Ziegen oder Schafherden. In der Gobi- Altai vollführen die jungen Yaks übermütige Sprünge, ihr zotteliges Fell schwingt wie ein zu weiter Mantel nach allen Seiten, dann legen sie sich wieder gemütlich hin und kauen entspannt.
In der Wüste Gobi liegen und stehen die Kamele am Pistenrand und gucken uns mit grossen Augen an.

Schön sind sie anzusehen. Nun im Herbst sind die Tiere gutgenährt, ihre Felle glänzen, die karge, weite Landschaft ohne Zäune bietet Freiheit!


Die Wildpferde im Hustai Nationalpark

das Fohlen scheint neugeboren zu sein!

ein fettes Murmeltier

die putzigen "ES"

Ein König der Lüfte mit enormer Spannweite

neugierig schaut er herunter

der Krater des erloschenen Khorgo Vulkans
links in der Felswand ist das Nest des Vogels

satte Geier

im Flug

riesig im Verhältnis zu den Ziegen und Schafen

Start 

ein "schönes" Exemplar

Gazellen suchen das Weite

auf schnellen Hasenpfoten davon....

wer seid ihr denn?

Meister Reineke

was sieht er wohl?

eine Schönheit am Fluss


gut getarnt ist das halbe Leben!

Heuschrecke auf unserer Motorhaube

ein grosser, unbekannter Käfer





treuer Bewacher bei den Jurten

ein kühles Bad mit Getränk

Schatten ist gefragt

die Beine kühlen...

Parkplatz vor der Jurte 

der mongolische Cowboy

glückliche Schweine

farbenfrohe Herde

auf dem Weg zur Jurte

wo sie gemolken werden

schön hält sie still und guckt uns entgegen


zottelige Yaks

müde nach dem Spiel

entspanntes Ruhen

zu dritt unterwegs

ein Jungtier

ruhen in der Wüste

Kamelherde vor der gigantischen Sanddüne Khongoryn Els

moderner Hirt mit Motorrad treibt die Herde zusammen

auch Targia geniesst die Freiheit!

ein Reisender rief bei ihrem Anblick:
das ist kein Hund, das ist ein Kunstwerk!

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