Unsere Reiseroute (blogabond)

Donnerstag, 20. September 2012

Museum und gelebte Wirklichkeit


Das Freilichtmuseum in Uzhhorod ist liebevoll und hübsch gestaltet. Der Miniatur „Ballenberg“ in der Ukraine. Rund 20 Gebäude und eine kleine Holzkirche sind authentisch wieder aufgebaut worden und mit den entsprechenden Möbeln, Geschirr, Geräten und Kleidern ausgestattet. Die Häuser bestehen aus einem beheizten (Holzofen) Wohn / Schlafraum zwischen 18 und 20m2, einem Eingangsbereich 4 bis 8m2, einem Kleider / Vorrats / Geräteraum von ca. 10 bis 12m2. Sehr sehr schlichte und einfache Wohnverhältnisse, im Museum wie auch im Dorf. 
Doch die meisten der ausgestellten Häuser haben wir am nächsten Reisetag in einem Dorf (die Fotos sind alle von diesem Dorf) in den Karpaten gesehen; bewohnt, genutzt  und voller Leben. Auch junge Familien haben wir vor den Häusern bemerkt, die Kinder haben gespielt,  Hühner, Gänse, Katzen und Hunde bevölkerten die umzäunten Gärten. Bei den meisten Gebäuden steht auch der Ziehbrunnen im Garten. Museale Wirklichkeit – oder Wirklichkeit mit Museumswert?

 Wohnhaus mit Hundehütte und Satellitenantenne

Museumshaus

Heustock im Dorf, daneben das WC Häuschen

Heustock im Museum

Haus im Dorf

Haus im Museum

Die Dorfschule

Das Schulhausinnere im Museum

Ziehbrunnen im Dorf

Brunnen im Museum

Stube/ Schlafraum mit Wiege, Tisch mit Teller- Vertiefungen

Holzkirche im Museum

Hof mit Zaun im Dorf

Zaun im Museum


Ein wahres „Museum“ ist auch das Restaurant gleich neben dem Mittelpunkt von Europa. Ja, auch die Ukrainer sind überzeugt, bei ihnen liege der exakt korrekt gemessene Mittelpunkt für Europa! Dies wurde durch Professoren aus Wien und Budapest bestätigt! So ist dieser Mittelpunkt ein touristischer Treffpunkt und das Beizli findet genügend Beachtung. Die Sammlung ist wirklich sehenswert!


am Mittelpunkt von Europa

Die Inschrifttafel

Das Restaurant mit den hunderten von Sammlerobjekten

Ein Ausschnitt der Sammlerobjekten im Innern

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