Unsere Reiseroute (blogabond)

Montag, 28. Mai 2012

Pergamon und Troja

Die Akropolis von Pergamon

„Der Tod ist verboten, um Einlass ins Asklepieion zu bekommen!“


Diese gemeisselte Inschrift beim Eingang ins Asklepieion in Pergamon erinnert an die harten Vorschriften. Todkranke und Schwangere hatten keine Chance, Zugang zum Heiltempel zu erhalten, das Risiko war zu gross! Der Tempel war für die Wohlhabenden und leicht zu kurierenden Leute offen. Sie wurden mit Bädern, Schlammpackungen, Massagen  und Schlafkuren durch Hypnose verwöhnt. Ein 70 Meter langer Tunnel, um die Patienten vor Wind und Wetter zu schützen wurde erstellt. Über die Eingangstreppe fliesst noch heute ein kleiner Wasserfall und plätschert am Rand des Tunnels weiter, erzeugt dabei ein wohltuendes Geräusch, das auch Teil der Heilpraktiken war!



Die lange Säulenallee (in der Antike war die überdachte Fläche zweistöckig, also ein wirklich imposanter Bau) war flankiert von vielen kleinen Geschäften, wohl wie heute die Souvenirstände, um die Ansprüche der Besucher zu erfüllen!

Pergamon mit Akropolis und Theater
Nicht weit entfernt, auf einem steilen Felsrücken, lag die antike Stadt Pergamon. Mit der Akropolis zu Ehren von Zeus, Burg, Palästen, Theatern, der wichtigsten Bibliothek der Antike und Häusern für 250'000 Bewohnern war dies ein Zentrum der Antike. Die Bauweise, die Materialien, die Ornamente, alles ist identisch mit den antiken Stätten in Griechenland!
Hier in der Türkei sind die Zugangswege besser ausgebaut, bei den Eingängen stehen Cafes und Buden und man darf überall herumklettern!







War er nicht ein schmucker Herrscher?
Wenn auch ein wenig kopflos...
"Old Shatterhand" versuchte
das trojanische Pferd zu bändigen
es war eine Nummer zu gross...





Die Festung Troja



Wer kennt nicht die Geschichte, oder noch eher den Film über Troja. Troja imponiert durch seine enorme Grösse. Hier sind praktisch nur noch die Grundmauern erhalten und eine Rampe zur Burg. 







mit der Rampe zur Burg



Wurde über diese Rampe das Pferd gezogen????  Die Geschichte ist lang und vielseitig, die Stadt wurde mehrmals auf den alten Fundamenten wieder aufgebaut und erweitert.














schnell und flink....

die heutigen Trojaner









Abseits entdecken wir noch einen Quellbrunnen.  In der Antike gruben  sie 4 verschiedene Stollen in den Fels und errichteten ein mehrere Kilometer langes System und verbanden die Stollen in der Stadt mit bis zu 17 Metern tiefen Brunnenschächten. So waren sie mit sauberem Trinkwasser versorgt. Diese wichtige „Kleinigkeit“ wollen wir Euch nicht vorenthalten!

mit dem Stollensystem
der Quellbrunnen


starker Schiffsverkehr in der Meerenge von Canakkale

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen